Die 8 besten Surfspots in Kapstadt und entlang der Garden Route

Die 8 besten Surfspots in Kapstadt und entlang der Garden Route

Verglichen mit Australien, Hawaii oder Kalifornien steckt die südafrikanische Surferszene noch in den Kinderschuhen. Das macht Südafrika zu einem echten Geheimtipp für Wassersportler. Denn noch sind die Crowds überschaubar und manchmal kommt es sogar vor, dass man sich mutterseelenallein an einem der besten Surfspots des Kontinents wiederfindet. In Kombination mit den günstigen Preisen für Boardmiete, Surfguiding, Unterkunft und Verpflegung lässt sich in Südafrika ein perfekter Surfurlaub verbringen.

Besonders beliebt bei Surfern ist die Strecke von Kapstadt bis Port Elizabeth. Dank mehrerer Flughäfen (Kapstadt, George und Port Elizabeth) ist sie leicht zu erreichen und für afrikanische Verhältnisse sehr sicher. Auch das Vorankommen ist unkompliziert: Mit dem Mietwagen geht es immer an der National Route 2 (N2) entlang. Für alle, die nicht selbst fahren möchten, gibt es ein gut ausgebautes Busnetz.

Dazu kommen noch tausend andere Möglichkeiten, die Kapstadt und die Garden Route vor und nach dem Surfen zu bieten haben: Ob Safaris, Wanderungen, Walbeobachtung oder Sandboarding – Südafrikas Natur ist einfach einzigartig. Bei der Spotauswahl haben Surfer die Qual der Wahl, denn es gibt wirklich hunderte schöne Point- und Beachbreaks. Aber diese acht gehören definitiv zu den besten:

1. Muizenberg (Kapstadt)

Muizenberg ist bequem mit dem Auto (ca. eine halbe Stunde vom Zentrum Kapstadts) oder mit der Vorortbahn (ca. eine Stunde) zu erreichen. Der Spot eignet sich perfekt für Anfänger, da die Wellen sauber und mit großen Abständen am Strand ankommen. Die besten Bedingungen entstehen bei ablandigem Wind aus nordwestlicher Richtung. Von National Geographic wurde Muizenberg sogar unter die weltweit 20 besten Surfspots in der Kategorie Anfängerstrand gewählt. An der Promenade gibt es einige Surfschulen und Materialverleihe.

Level: Anfänger

2. Long Beach (Kapstadt)

Zu den beliebtesten Spots für Fortgeschrittene gehört der Long Beach. Am weitläufigen Sandstrand brechen die Wellen nach rechts und links, sodass sowohl Regular-Surfer (linker Fuß vorne) als auch Goofy-Surfer (rechter Fuß vorne) gleichermaßen viel Spaß haben. Der Wind bläst hier von Südwest und ablandig. Von Kapstadts Stadtzentrum ist der Long Beach ungefähr 40 Autominuten entfernt.

Level: Fortgeschrittene und Profis

3. Inner Pool und Outer Pool (Mossel Bay)

Das schöne Fischerdorf Mossel Bay bietet gleich mehrere Surfspots. Die zwei beliebtesten liegen dicht beieinander: Inner Pool und Outer Pool. Inner Pool ist die kleinere Welle. Sie bricht regelmäßig und wird vor allem von Locals gesurft. Outer Pool ist größer und bricht nach rechts über das Riff. Am besten funktionieren beide Spots bei südwestlichem Wind.

Level: Fortgeschrittene und Profis

4. Wilderness Beach (Wilderness)

Das kleine Dörfchen Wilderness bietet einen endlos langen, wunderschönen Sandstrand mit verschiedenen Surfspots. Die besten befinden sich am Ende des Strandes in der Nähe der Klippen. Da die Strömung manchmal stark sein kann, ist hier etwas Vorsicht geboten. Für ausdauerndes Paddeln werden Surfer dafür mit gleichmäßigen, mittelgroßen bis großen Wellen belohnt. Der Wilderness Beach funktioniert am besten früh am Morgen, da hier entweder gar kein oder nur wenig ablandiger Wind weht.

Level: Alle Surfer

5. Plett Wedge (Plettenberg Bay)

Gegenüber des Beacon Isle Hotels liegt Plett Wedge. Über vier Kilometer lang erstrecken sich hier verschiedene Surfspots, die bei Surfern und Bodyboardern gleichermaßen beliebt sind. Zu den besten gehört der Linkshänder The Wedge, der nur bei östlichem Swell funktioniert. Die Welle bricht für ihre Größe überraschend stark und formt an guten Tagen schöne Tubes. Plett Wedge lässt sich am besten bei Ebbe und kleinen bis mittelgroßen Wellen surfen.

Level: Fortgeschrittene und Profis

6. Supertubes (Jeffrey’s Bay)

Jeffrey’s Bay ist ein absoluter Hotspot für Surfer und international bekannt. Seine Berühmtheit in der Szene verdankt der kleine Ort unter anderem dem Spot Supertubes, an dem jedes Jahr im Juli der Billabong Pro Surfwettbewerb abgehalten wird. Der Spot funktioniert am besten bei Wind aus südöstlicher Richtung, aber auch bei Nordwestwind lässt es sich hier gut surfen. Keinen Spaß macht Supertubes dagegen, wenn der Wind aus Osten oder Südosten bläst. Der Spot gilt als der beste Südafrikas und wird von den Einheimischen dementsprechend geschützt. Gute Surfer, die den Locals nicht in die Quere kommen, werden aber schnell akzeptiert.

Level: Profis

7. Point (Jeffrey’s Bay)

Der Spot Point in Jeffrey’s Bay wurde in den 60er Jahren von Longboardern entdeckt und gilt seither als eine der besten Surfwellen in Südafrika. Von den Locals wird sie ebenso streng bewacht wie Supertubes – grundsätzlich sind Besucher aber willkommen. Die Welle bricht scheinbar endlos lang und kräftig, an manchen Tagen erreicht sie bis zu viereinhalb Meter Höhe. In der Regel bewegt sich der Point allerdings zwischen einem und zweieinhalb Metern.

Level: Alle Surfer

8. Cape St. Francis (St. Francis Bay)

Ungefähr 30 Autominuten von Jeffrey’s Bay entfernt liegt Cape St. Francis. Der Spot wurde durch Bruce Browns berühmten Surf Film The Endless Summer aus dem Jahr 1966 bekannt. Hier wurde er völlig zu Recht als perfekte Welle in den Himmel gelobt. Der Pointbreak ist ein Rechtshänder, der sehr konstant saubere, schöne Wellen produziert. Cape St. Francis funktioniert so gut wie immer – idealerweise bei südlichem Wind.

Level: Anfänger und Fortgeschrittene

Die besten Hostels für einen Surftrip entlang der Garden Route

In Kapstadt und entlang der Garden Route gibt es eine große Auswahl an Hostels, B&Bs und Guesthouses. In der Regel ist der Standard hoch, die Unterkünfte sauber und die Preise günstig. Diese Hostels eignen sich perfekt für einen Surftrip von Kapstadt bis Port Elizabeth:

Kapstadt: A Sunflower Stop

Das Hostel A Sunflower Stop ist ein guter Ausgangspunkt für Surfausflüge und Unternehmungen in und um Kapstadt. Weitläufige Parks, die Waterfront und die Innenstadt sind fußläufig erreichbar und der Bus hält direkt vor der Tür. Zu den Highlights im Hostel gehören der Pool, der wöchentliche Grillabend, die immer gut gelaunten Mitarbeiter und die Bar, an der sich abends alle zusammenfinden.

Mossel Bay: Santos Express Train Lodge

Ein Zug, der direkt am Strand steht und auch noch bewohnbar ist – die Santos Express Train Lodge ist eine echte Institution entlang der Garden Route. Gäste wohnen hier im Schlafwagen und wachen morgens vom Rauschen des Meeres auf. Es gibt kostenloses Frühstück und einige Surfspots sind zu Fuß erreichbar.

Knysna: Knysna Backpackers

Knysna ist ein idealer Ausgangspunkt für (Surf-)Ausflüge nach Wilderness, Plettenberg Bay und Brenton on Sea. Die wunderschöne Villa Knysna Backpackers im Viktorianischen Stil ist liebevoll eingerichtet und liegt in einer ruhigen aber dennoch zentrumsnahen Gegend. Das Frühstück ist kostenlos und die Besitzerin hat viele Geheimtipps für Unternehmungen in der Umgebung auf Lager.

Jeffrey’s Bay: African Ubuntu Backpackers

Das African Ubuntu Backpackers liegt nur wenige Meter von einem der besten Surfspots in Jeffrey’s Bay entfernt. Das Hostel hat sich voll und ganz dem Thema Surfen verschrieben: Es gibt einen Boardverleih, täglichen Surfunterricht und auch die Einrichtung lässt echtes Strandfeeling aufkommen. Zu den Highlights im African Ubuntu Backpackers gehören definitiv die schön gestalteten Gemeinschaftsräume, die Dachterrasse und der Garten.

Port Elizabeth: The Hippo Backpackers

Port Elizabeth ist nicht nur ein Hotspot für Surfer sondern auch der Gateway zum Addo-Elefanten-Nationalpark. Es lässt sich also kaum vermeiden, hier für ein paar Tage anzuhalten. Das The Hippo Backpackers liegt ein bisschen außerhalb des Stadtzentrums – dafür nahe an den schönsten Restaurants und Bars. Die netten Angestellten im Hostel haben tolle Tipps für Surfspots und Touren in den Nationalpark und in die nahe gelegenen Private Game Reserves.

Und wenn es einmal keine Wellen gibt?

Wenn Wind, Wellen oder einfach nur Erschöpfung die Surfpläne durchkreuzen, gibt es in Kapstadt und entlang der Garden Route noch unzählige andere Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten. In Kapstadt gehört beispielsweise der Aufstieg (oder die Seilbahnfahrt) auf den Tafelberg zum Pflichtprogramm. Sehenswert sind auch der botanische Garten Kirstenbosch, die Victoria & Alfred Waterfront, die Kap-Halbinsel mit Cape Point und Pinguin Kolonie sowie die umliegenden Strände.

Zu den Highlights entlang der Garden Route gehören definitiv die Walbeobachtungstouren in Knysna oder Mossel Bay und das weiter im Inland gelegene Oudtshoorn mit seinen vielen Straußenfarmen. Auch ein Bootsausflug auf der Knysna Lagoon und ausgedehnte Wanderungen im Tsitsikamma National Park lohnen sich definitiv. Einfach atemberaubend ist auch eine Safari durch den Addo-Elefanten-Nationalpark, der hunderte Elefanten sowie Zebras, Büffel, Antilopen, Löwen und viele andere Tierarten beherbergt.

Über die Autorin:

Franzis größte Leidenschaften sind Sport und Reisen. Die Münchnerin liebt es, neue Länder zu bereisen und in fremde Kulturen einzutauchen: “Nach dem Studium hatte ich das große Glück, fast eineinhalb Jahre ausschließlich dem Reisen widmen zu können. Mein Fernweh ist dadurch aber nur noch größer geworden.” Franzi arbeitet als Online-Redakteurin und Flugbegleiterin. Folgt ihren Abenteuern auf ihrem Blog und auf Instagram.

Warum Franzi auf Soloreisen immer noch in Hostels absteigt, könnt ihr übrigens hier nachlesen

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Über den Autor

Viktoria Troescher

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