Backpacker packen aus: So planst du deine Rundreise durch Südamerika

Backpacker packen aus: So planst du deine Rundreise durch Südamerika

Meine Eindrücke von den karibischen Traumstränden in Kolumbien bis zur Atacama Wüste in Chile.

Ich bin Chris und bin bereits seit langer Zeit unterwegs und hatte das Glück bereits über 100 Länder bereisen zu können. Rückblickend auf all diese tollen Orte bleibt mir jedoch Südamerika in Erinnerung als einer der vielseitigsten Kontinente mit unglaublich gastfreuntliche Menschen und eindrucksvolle Landschaften, die dich garantiert ins Staunen bringen werden! Hier kannst du wirklich alles erleben: Von atemberaubenden Stränden, beeindruckenden Berglandschaften, einzigartigen Tierwelten bis hin zu weltberühmten UNESCO-Welterben, wie Machu Picchu. In diesem Artikel werde ich dir die Highlights zu fünf ausgewählten Ländern in Südamerika vorstellen und dich hoffentlich dazu inspirieren, dir diese Orte selbst einmal anzuschauen. Ich bin selbst per Rucksack auf Rundreise in Südamerika unterwegs gewesen und werde dir meine Tipps zu Planung und Kosten verraten.

Organisation & Generelle Infos

Südamerika ist riesig! Du wirst nicht alles in einem Trip machen können und ich selbst bin 3 Mal auf diesem schönen Kontinent unterwegs gewesen, für einen Zeitraum von insgesamt knapp mehr als einem Jahr. Die hier vorgestellte Route soll dir ein paar Highlights aus verschiedenen Ländern mitgeben und ist bei weitem nicht alles, was man erkunden kann.

Krankenversicherung

Generell solltest du eine gute Auslandsreisekrankenversicherung haben, da man im Falle eines Falles in einem der guten Krankenhäuser unterkommen sollte. Ich bin selbst bei der Allianz versichert und berichte zu diesem Thema bei auf meinem Blog (bald auch auf Deutsch) ausführlich. Bis dahin recherchier einfach mal online und setze dich mit einem Mitarbeiter in Verbindung. Ähnliche Versicherung gibt es natürlich auch von anderen Anbietern, jedoch kann ich dazu keine persönlichen Erfahrungen teilen.

Transportmittel

Als Fortbewegungsmittel hast du mehrere Möglichkeiten. Solltest du nur relativ wenig Zeit zur Verfügung haben, wirst du nicht an ein paar Inlandsflügen vorbeikommen. Diese sind glücklicherweise relativ günstig mit einem LANTAM Airpass. Ansonsten stehen noch Busse und das Reisen per Anhalter zur Auswahl. Erstere sind ebenfalls sehr günstig und selbst bei längeren Strecken eine Alternative, falls du auf einem Nachtbus komfortabel genug bist und ein Auge zu bekommen kannst. (Tipp: Pass dabei auf deine Wertsachen auf und lasse sie nicht offen rumliegen). Ansonsten ist das trampen eine echte Alternative und die meisten Gegenden in Südamerika sind dafür auch sicher genug. Am besten immer vorsichtshalber noch einmal mit den Einheimischen absprechen.

Der perfekte Backpack

Die hier vorstellte Route befindet sich auf dem sogenannten „Gringo Trail“, sprich Orte die oft von Touristen besucht werden. Hier wirst du immer eine gute Auswahl an Hostels und Restaurants finden. Das hat natürlich Vorteile für jemanden, der gerade erst auf seiner ersten Backpacker-Rundreise ist. Apropos Backpack! Suche dir hier auf jeden Fall einen passenden Rucksack aus. Er sollte natürlich bequem sein, da du ihn jeden Tag tragen wirst. Falls du wie ich auch ein Interesse an der Natur hast, kann ich nur einen Trekking Rucksack empfehlen. Diese gibt es in verschiedenen Größen und werden jedes Jahr verbessert. Am besten schaust du mal in einem lokalen Outdoor Laden vorbei und probierst sie aus. Alternativ kannst du auch einfach online stöbern und bestellen und ihn Notfalls wieder kostenfrei zurückschicken, sollte er so gar nicht passen. (Tipp: beim Ausprobieren unbedingt den Rucksack beladen und mit Gewicht testen!)

Kosten

Du wirst dich nun natürlich fragen, wie teuer eine solche Reise ist. Das kommt vor allem auf die Dauer und speziell deinen Reisestil an. Nach meiner eigenen Erfahrung zu urteilen, würde ich Südamerika im Vergleich zum Rest der Welt preislich ca. mittig einordnen. Ich habe auf meiner Webseite die Kosten seit 2014 genau notiert und gebe im Schnitt z.B. weniger als 10.000€ pro Jahr aus (alle Kosten mit inbegriffen)! Einen Großteil macht dabei der An- und Abflug aus Deutschland oder Österreich aus. Je flexibler du da bist, desto mehr kannst du hier sparen. Vermeide die Hauptsaison und nutzte Tools wie Skyscanner.net, um den günstigsten Reisetag und Abflug/ Ankunfts-Flughafen rauszusuchen. Die Webseite macht es dir dabei ganz leicht und du musst nur ein bisschen Zeit investieren, um die ersten Euro zu sparen. Um konkret einzelne Länder bzw. Regionen vergleichen zu können, habe ich meine persönlichen Durchschnittskosten pro Tag für das Essen & Trinken berechnet:

Durchschnittskosten pro Tag für Essen & Trinken je Region

Die Hostels in Südamerika sind glücklicherweise wirklich günstig und haben oft das Frühstück schon im Preis inbegriffen. Du wirst hierbei auch garantiert unzählige Gleichgesinnte treffen und neben ein paar Drinks auch schnell neue Bekanntschaften machen, die dich für einen Teil deiner Reise – oder vielleicht auch den Rest deines Lebens – begleiten. Du solltest also nicht vor einem solchen Abenteuer zurückschrecken, nur weil du es alleine startest. Ich kann dir garantieren, dass du sehr schnell andere Backpacker in der gleichen Situation finden wirst! Oft passiert dies schon direkt beim Einchecken im Hostel und allerspätestens bei einem Bier oder Cocktail in der lokalen Bar 🙂

Es macht Sinn, sich eine gute Kreditkarte im Vorfeld anzuschaffen. Hier gibt es einige Anbieter, mit denen du weder für das Abheben, noch für das Bezahlen im Ausland eine Gebühr zahlen musst. Das lohnt sich auf längeren Reisen garantiert und ist eine kurze Recherche vor Reiseantritt sicherlich wert. Ich selbst nutze die VIP Gold Karte von Advanzia Bank, bei der nur Kosten entstehen, wenn man die Karte nicht rechtzeitig deckt. Andere Banken, wie die DKB und die Commerzbank. Bieten ähnliche Kreditkarten an. Erkundige dich, vergleiche Anbieter und lies auf jeden Fall immer das Kleingedruckte gut durch.

Kolumbien

Der Rucksack ist gepackt, du hast dich um alle organisatorischen Dinge gekümmert und bist nun endlich bereit, einen komplett neuen Kontinent zu entdecken! Die Reise startet ganz im Norden Kolumbiens an einen der schönsten Strände: Dem Tayrona National Park. Zunächst solltest du einen Flug nach Santa Marta buchen, hier kann ich das „Dreamer Hostel“ empfehlen, eines der coolsten Hostels an der Nordküste! Nach kurzer Busfahrt kommst du dann im Paradies Tayrona an. Hier treffen traumhafte Karibikstrände auf grüne Palmen im dichten Dschungel. Dazu gesellen sich Berge im Hintergrund und unglaublich viele Felsen, welche vor allem für mich als Kletterer für viele Stunden Unterhaltung gesorgt haben! Ich hatte meine Kletterschuhe immer dabei und bin jeden Morgen kurz nach Sonnenaufgang aktiv gewesen. Die Landschaft hier ist einfach unglaublich und sicherlich einer meiner Lieblingsorte in ganz Kolumbien.

Bouldering am Tayrona National Park Strand

Die Hauptattraktion des Parks ist jedoch der Strand “Cabo San Juan“. Dort können Abenteurer für ein paar Euro eine Hängematte mieten und direkt am Strand, mit dem Rauschen der Wellen, unter einem atemberaubenden Sternenhimmel einschlafen. Um eine der guten Hängenmatten auf erhöhter Position auf einem Felsen zu ergattern, müsstest du dich aber schon sehr früh dafür eintragen lassen, da diese innerhalb weniger Stunden nach Eröffnung der Rezeption der Camp Site vergriffen sind. Ich habe leider auch keine bekommen und habe nur den Tag dort verbracht und dann wieder in preiswerten Hostels übernachtet.

Paradies im Tayrona National Park

Richtung Osten, nicht weit vom Tayrona National Park, gibt es noch einen weiteren wunderschönen Strand, welcher von weniger Touristen erkundet wird: Palomino. Die Hauptattraktion hier ist das sogenannte „Tubing“, eine sehr entspannte Angelegenheit. Du brauchst dazu nur einen alten Reifen und ein paar Bier und lässt dich dann gemütlich am Palomino Fluss Richtung Ozean treiben! An genau dieser Stelle gibt es auch ein paar super Sonnenuntergänge zu bewundern. Sicherlich ein guter Spot um ein paar Tage in relaxter Umgebung die Natur zu genießen!

„Tubing“ am Palomino Strand

Traumhafte Sonnenuntergänge in Palomino

Wenn du dann immer noch nicht genug hast, kann ich dir nur wärmstens empfehlen, die Lost City der Tayrona Kultur anzuschauen. Im spanischen heißt der im Dschungel versteckte Ort „Ciduad Perdida“ und das Highlight sind hier die Terrassen, welche im Jahre 800 (also vor 1218 Jahren!) erbaut wurden. Hier gibt es eine Menge Geschichte hautnah zu erleben – pass nur etwas auf die giftigen Schlangen auf und erkundet den Dschungel nur mit einem Guide!

Doch das Land hat noch so viel mehr zu bieten, ich selbst bin mehrmals hergekommen! Weil es den Rahmen komplett sprengen würde, kann ich leider nicht alles im Detail beschreiben können, aber hier wäre eine Idee: Fahr mit dem Bus von Santa Marta nach Cartagena und Medellin. Beides sind wunderbare Städte, die sich auf jeden Fall lohnen, vor allem der Abstecher zu El Peñón de Guatapé. Hier wirst du auf jeden Fall viel Salsa auf der Straße und in den Bars tanzen können – kram schon mal deine Tanzschuhe raus.

Die Hauptstadt Bogota hat natürlich auch Vieles zu bieten und es ist auch ein super Ausgangspunkt für einen Tagestrip in das schöne Örtchen Villa de Leyva, mit alten Straßen aus großen unförmigen Steinen. Weiter im Süden gibt es noch Cali und dann ganz nahe zur Grenze nach Ecuador, liegt die Stadt Pesto. Hier hat es mich in meinem letzten Trip verschlagen und ich war total begeistert! Es gibt kaum Touristen und mit der „laguna verde de azufral“ einen der schönsten Seen mit vulkanischem Ursprung im Lande. Definitiv ein lohnenswerter und guter Stop auf dem Landweg Richtung Ecuador, weshalb ich von einem Direktflug von Santa Marta oder Bogota abrate.

Ecuador

Ecuadors Hauptattraktion ist sicherlich die Galapagos Inselgruppe, die sich ca. 1000 km westlich der Küste befindet. Leider ist das Ganze aber auch sehr kostspielig und viele Backpacker müssen es deshalb von ihrer Route streichen. Ich persönlich war begeistert davon und habe eine Tour mit 50% Rabatt am Vorabend gebucht. Dazu gehört jedoch auch etwas Glück und ich werde mich in meinem Artikel auf leichter zu erreichende Ziele konzentrieren.

Eines davon ist quasi um die Ecke der Hauptstadt, die „Ciudad Mitad del Mundo“. Hier kannst du mit einem Schritt von der nördlichen zur südlichen Erdhalbkugel schreiten und es gibt eine Menge interessanter Experimente zu bestaunen, welche durch die magnetischen Pole nur direkt auf dem Äquator möglich sind. Ein kleiner Tagesausflug hier lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn du nicht der einzige Besucher sein wirst. Ja, manchmal muss man halt auch einfach Touri sein.

Ein Trip zur „Ciudad Mitad del Mundo“, nordöstlich von Quito, bringt euch auf den genauen Mittelpunkt der Erde.

Falls du deine Zeit lieber in der Natur verbringen möchtest, gibt es glücklicherweise auch hier etliche Vulkane zu erobern. Durch den Quilotoa Loop kannst du zum 3.914 Meter hohen Krater See gelangen, ein unglaublich beeindruckender Anblick. Der ehemalige Krater des Vulkans ist mit grünlichem Wasser gefüllt und bietet ein perfektes Motiv für deine Bilder.

Etwas anstrengender ist hingegen eine Wanderung auf einen der höchsten aktiven Vulkane der Welt: Cotopaxi. Sei dir bewusst, dass dieser Berg deine Kondition herausfordern wird und auch technische Abschnitte beinhaltet, in denen du per Steigeisen und Seil gesichert werden musst. Für die Abenteurer mit Erfahrung in höheren Bergen aber sicherlich ein super Erlebnis!Der Quilotoa Krater See auf 3.914 m Höhe

Cotopaxi Base Camp

Peru

In Peru erwartet euch die wohl berühmteste Sehenswürdigkeit des ganzen Kontinents: Die Maya Ruinen von Machu Picchu! Ein direkter Flug von Quito ist ohne One World Airpass leider recht teuer. Falls du mehr Zeit einplanen kannnst (1-2 Wochen), würde ich entsprechend den Landweg über den Huascarán National Park empfehlen. Obwohl Machu Picchu sehr touristisch ist, darf ein Trip dort hin in keiner Reiseplanung fehlen. Wenn man früh genug in der Nacht zum Eingang hochpilgert, kann man ganz am Anfang der Schlange und noch vor den endlosen Touristenbussen stehen. Damit hast du ungefähr eine halbe Stunde mit nur ganz wenigen Leuten in den Bildern, bevor es dann nach Sonnenaufgang über den Bergen sehr voll werden kann.

Vorher musst du dich noch zwischen zwei Optionen entscheiden: Entweder gehst du den Weg durch den Dschungel auf dem berühmten „Inca Trail“, welcher jedoch sehr früh im Voraus gebucht werden muss und meiner Meinung nach nicht mit der Alternative mithalten kann, oder du entscheidest dich für den Salkantay Trail. Auf diesem Weg hast du es nämlich es mit einer 4-5 Tage langen Wanderung durch die Berge auf knapp 4000m zu tun, welche zwar anstrengender ist, aber ein Trip auf den als Belohnung geniale Aussichten auf die Berglandschaften gewährt. In beiden Fällen wirst du am Ende ans gleiche Ziel ankommen und Huayna Picchu lohnt sich für die sportlichen ebenso. Das ist übrigens der Hügel, der auf den berühmten Bildern immer sehr dominant zu erkennen ist.

Machu Picchu mit den ersten Sonnenstrahlen und Huayna Picchu im Zentrum

Neben dem Machu Picchu hat es mir noch der Colca Canyon besonders angetan. Hier kann man nicht nur die riesigen Andenkondor Vögel aus nächster Nähe erleben, sondern auch eine längere 4 tägige Wanderung unternehmen. Falls du dazu nicht genug Zeit hast, kannst du alternativ auch direkt in die Oase runter und am nächsten Tag den gleichen Weg wieder hochwandern. Ich kann den kompletten Rundgang durch den Canyon aber nur empfehlen, inklusive Abstecher zu diversen Wasserfällen und abgeschotteten Dörfern. Die Landschaft ist klasse und wir haben in den 4 Tagen außerhalb der Oase nur zwei weitere Gruppen gesehen! Unterwegs kann man bei einheimischen Familien unterkommen und es gibt sogar eine heiße Quelle auf halber Strecke!

Colca Canyo mit Blick auf die Oase

Bolivien

Bolivien hat mit Salar de Uyuni eine Hauptattraktion, welche viele Reisende in das Land zieht. Mein Highlight war jedoch eine 4-Tages-Tour auf einem kleinem Kanu auf dem Amazonas, mitten im Regenwald. Nach ein paar Tagen im Hostel in Rurrenabaque und dessen netten kleinen Bars mit Urlaubsfeeling, kannst du von dort eine Tour in den Madidi National Park buchen. Preislich ist hier alles noch im Rahmen, geboten wird dafür aber eine ganze Menge. Neben riesigen Alligatoren könnt ihr hier allerlei Tiere am Flussbett beobachten und sogar mit pinken Delphinen schwimmen gehen! Die Nacht verbringt ihr in Hütten am Ufer und ich werde die reflektierenden Augen der Alligatoren bei einer Kanufahrt in kompletter Dunkelheit nie vergessen. Ach ja, Piranhas werden hier selbst geangelt und dann zum Abendessen verspeist.

Blinder Alligator im Madidi National Park

Sich sonnende Schildkröten im Amazonas Fluss

Feierabend-Laune mit Sonnenuntergang im Madidi National Park

Die berühmte Salzfläche „Salar de Uyuni“ muss man natürlich auch einmal gesehen haben. Vor allem nach leichten Regen gibt es hier unbegrenzte Möglichkeiten mit perspektivischen Bildern, da sich der Horizont nahezu unendlich weit herausragt und spiegelt. Dadurch könnt ihr mit kleinen Gegenständen und etwas Kreativität tausende interessante Bilder machen. Ich hatte leider kein Glück und es war recht trocken, dennoch war es eine super Erfahrung. Eine kleine Google Suche dazu lohnt sich an dieser Stelle bestimmt J Wir hatten neben ein paar Dinosauriern auch eine Bierdose mit dabei, auf welcher man sich selbst dann bequem platzieren konnte. Ein absolutes Muss für solche Bilder ist ein Stativ – unbedingt einpacken, wenn du alle auf‘s Bild bekommen willst und vor allem ist es auch für gute Bilder vom nächtlichen Sternenhimmel sehr hilfreich.

Am zweiten Tag der Tour kommt man in Kontakt mit diversen Seen. Einer von ihnen ist rot gefärbt (Laguna Colorado) und die kleine Wanderung auf den Aussichtspunkt hier lohnt sich auf jeden Fall. Wer lieber wilde Tiere sehen möchte, sollte sich die Flamingos an der Laguna Honda ansehen. Bei ruhigem Wasser spiegeln sich deren Körper und der ganze Anblick hat eine nahezu hypnotische Wirkung. Als letztes möchte ich noch die natürlichen Quellen erwähnen, welche normalerweise am zweiten Tag, nach einer Übernachtung in einem Hotel aus Salz genießen kann. Perfekt, wenn man an einem Morgen bei eisigen Temperaturen auf dieser Höhe (ca. 3.600 m) in das heiße Wasser zu springen kann. Lustig wird es dann nur wieder beim verlassen den Pools, ich hatte meine nasse Badehose für ein paar Minuten abgelegt und sie ist in der Zwischenzeit komplett eingefroren!

Perspektivische Bilder im Salar de Uyuni

Flamingos an der Laguna Honda

Chile

Nachdem du nun die Salzseen erkundet hast, bieten dir die lokalen Tour Anbieter eine Variante an, bei der du an der Grenze zu Chile quasi zurückgelassen wirst und nicht wieder (12 Stunden lang) zurück zum anderen Ende der Salzwüste fahren musst. Das ist natürlich unglaublich praktisch und auch sehr einfach, da direkt an der Grenze ein Bus Richtung San Pedro de Atacama abfährt. Ich selbst bin diesen Weg auch gegangen und habe einen Ausflug auf eigene Faust ins Valle de la Luna bzw. Mondtal unternommen. Anstatt eine Tour zu buchen, kannst du hier, wie auch ich und mein Kumpel damals, jeweils ein Fahrrad und ein Sandboard leihen und dich dann an die riesigen Sanddünen wagen und versuchen, möglichst lange die Balance auf dem Board zu halten!

Die Atacama Wüste ist als einer der besten Orte weltweit zum Bestaunen der Sterne und des Himmels bei Nacht bekannt. Hier gibt es anscheinend die meisten klaren Nächte pro Jahr, ich hatte mir nur blöderweise zwei Tage mit dicken Wolken ausgesucht und mich davon nicht beeindrucken lassen können. Dennoch hat sich der Trip wirklich gelohnt, da die Landschaften im Mondtal unglaublich und wie von einer anderen Welt sind. Wir konnten sogar bis spät in die Nacht dort bleiben und mit einem netten Backpacker-Pärchen und deren Jeep wieder zurück nach San Pedro fahren.

Wunderbare Landschaften in der Atacama Wüste

Das Mondtal Valle de la Luna“ in der Atacama Wüste

Zusammenfassung

Hoffentlich konnte ich mit diesem Bericht euer Interesse an Südamerika aufblühen lassen. Ich kann es persönlich schon kaum abwarten, wieder dorthin zurückzugehen und die noch fehlenden Punkte auf meiner Karte zu erkunden! Wenn du dich wunderst, welches Equipment ich bei meinen Wanderungen dabei habe, schau dir am besten die genaue Auflistung meiner Ausrüstung an.

Über den Autor:

Chris ist mittlerweile 33 Jahre und seit 2009 in der Welt unterwegs. Im September 2014 hat er dann auch seinen Job gekündigt, um Vollzeit reisen zu können. Am meisten vermisst er das Klettern und Gitarre spielen, doch bis zu seiner Rückkehr wird er hoffentlich noch viele neue Eindrücke sammeln können! Folge seinen Abenteuern auf seinem Blog, auf Facebook und auf Instagram.

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Über den Autor

Rayhana El-Mahgary

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