Maritimes Flair an der Ostsee: Die besten Tipps für Warnemünde

Maritimes Flair an der Ostsee: Die besten Tipps für Warnemünde

Am Meer ist es doch immer noch am schönsten, stimmt’s? Und dafür muss man gar nicht um den halben Globus fliegen, auch in Deutschland gibt es wunderschöne Ecken. Für einen entspannten und erholsamen Kurzurlaub empfehlen wir Warnemünde in Rostock an der Ostsee. Endlose Strände, urige Fischkutter, Möwen, die Ostsee und das maritime Flair machen diesen Ort zu einem tollen Naherholungsgebiet. Nicht zu vergessen: Die gemütliche Studentenstadt Rostock, welche nur 20 Minuten mit der S-Bahn von Warnemünde entfernt ist. So lässt sich also Stadt und Strand perfekt miteinander kombinieren. Bolle und Marco von Komm wir machen das einfach verraten euch ihre Geheimtipps.

Der Alte Strom

Die Reise startet am Alten Strom. Hier stehen zahlreiche Fischkutter am Hafen, welche ihren fangfrischen Fisch unter die Leute bringen. Und was wäre ein Ausflug nach Warnemünde ohne Fischbrötchen? Zudem findet man hier am Alten Strom Restaurants, Cafés, ein paar Geschäfte und leckeres Eis. Wenn nicht gerade die Hanse Sail stattfindet, oder der Hochsommer vor der Tür steht, kann man hier entspannt entlang schlendern. Besonders viel Charme versprühen die liebevoll renovierten und bunten Kapitänshäuser, welche zahlreich am Alten Strom vertreten sind.

Immer samstags und sonntags um 8 Uhr findet hier auf der Westmole der Fischmarkt statt. Dann sieht man kurz vorher die vielen Kutter vom Meer kommen – mit fangfrischem Fisch an Bord. Besonders beliebt ist der Räucherfisch, im Winter der Dorsch und im Frühjahr der Hering. Aber auch unter der Woche bekommst du hier am Alten Strom frischen und vor allem leckeren Fisch.

Eine Rundfahrt auf dem Schiff

Am Alten Strom kann man auch die Chance ergreifen, eine einstündige Rundfahrt zu unternehmen. Dabei wird einem alles Wichtige der maritimen Wirtschaft in der Hansestadt gezeigt. Es geht vorbei am Cruise Center, wo jedes Jahr rund 350.000 Menschen aus allen Ländern dieser Erde mit den großen Kreuzfahrtschiffen ankommen. Auch die Werften, in denen große Kreuzfahrtschiffe entstehen, sind sicherlich ein weiteres Highlight.

Mit einigen Schiffen geht es dann hinaus auf die Ostsee, wo man einen einmaligen Blick auf das Ostseebad Warnemünde erhaschen kann. Die Fahrpreise liegen zwischen 9 € und 12 €, je nach Rederei und Dauer der Fahrt. Abfahrt ist vom Alten Strom.

Die Robbenstation in Warnemünde

In Warnemünde befindet sich das Robben-Forschungszentrum der Universität Rostock. Diese Seehund-Forschungsanlage befindet ich im Yachthafen „Hohe Düne“ direkt an der Ostmole. Das Gehege ist rund 60 x 30 Meter groß und bis zu 6 Meter tief. Es ist weltweit das größte seiner Art.

Vom Sonnendeck der Institutsschiffs aus kann man den Forschern und den Robben bei der Arbeit zusehen. Man erfährt viele interessante Dinge über das Leben der Tiere, den Umgang mit ihnen sowie deren Lebensweisen. Doch man kann den Tieren noch viel näher kommen. Das Forschungsinstitut bietet die Möglichkeit an, mit den Seehunden abzutauchen und eine Runde zu schwimmen.

Die Westmole mit dem Leuchtturm

Wenn man den Alten Strom bis zum Ende in Richtung Meer entlang schlendert, kommt man unweigerlich an der Westmole vorbei. Sie führt 500 Meter hinaus auf die Ostsee und bietet Schutz für die Hafeneinfahrt. Wer eines der wirklich großen Schiffe sehen möchte, ist hier genau richtig.

Hier befindet sich zudem die 1998 errichtete, ca. 12 Meter hohe Leuchtbake. Ankommenden Schiffen erleichtert man so die Einfahrt in den Hafen von Rostock. Bei rauer See sollte man allerdings wetterfeste Kleidung tragen. Es kann durchaus vorkommen, dass man von den Wellen, welche gegen die Mole schlagen, „etwas“ nass wird.

Der schöne Leuchtturm am Strand

Das Wahrzeichen Warnemündes lässt nicht lange auf sich warten. Der weiße, runde Turm mit seinen dunkelgrünen, waagerechten Streifen und zwei Galerien ist knapp 31 Meter hoch. Wenn man die ca. 135 Stufen nach oben steigen möchte, muss man am Eingang 2 € Eintritt zahlen. Der Aufstieg und die Anstrengungen lohnen sich. Von keinem anderen Ort aus hat man eine so schöne Sicht auf das Meer und die Küste.

Das Strandbad Warnemünde

Und dann beginnt auch schon der Urlaub. Verlässt man den Leuchtturm und den zentralen Platz, beginnt die gemütliche Promenade. Hier tummeln sich viele Cafés und Restaurants, wie zum Beispiel die coole Schusters Bar mit den schönen Strandbetten. Bei einem kühlen Drink, lässigen Sounds und gutem Wetter lässt es sich hier wirklich gut relaxen.

Der Strand selbst gliedert sich in verschiedene Abschnitte. Besonders beliebt ist der Strandabschnitt 13, auch genannt „AOK Active Beach“. Ob Volleyball, Beach-Soccer, Surfen oder einfach nur gemütlich in den Strandliegen chillen – hier treffen ich vor allem die Studenten aus Rostock und Warnemünde. An der Beach-Bar gibt es Softdrinks, alkoholische Getränke und Café sowie lässige Sommer-Sounds, Strandliegen, SUP’s und jede Menge gute Laune.

Das Dock-Inn Hostel am Hafen

Die Unterkünfte sind in Warnemünde leider etwas teurer, vor allem in der Hauptsaison. Zum Glück hat nun ein wunderschönes Hostel direkt an der Werft eröffnet. Hier im Dock-Inn bekommt man schon für 19 € die Nacht ein Bett in einem der coolen Mehrbettzimmer. Der Besitzer war selbst in vielen Ländern der Welt und hat dabei in unzähligen Hostels übernachtet.

All seine Erfahrungen und Erlebnisse hat er mit nach Hause gebracht und im Mai 2017 sein eigenes Hostel eröffnet. Dabei wurde vor allem Wert auf Design, Sauberkeit, Komfort, gutes Essen, eine familiäre sowie lockere Stimmung gelegt.

Die alten Container wurden zu Mehrbettzimmer und privaten Doppelzimmer umgebaut. Es gibt zudem eine Hafensauna, eine Kletterhalle, einen kleinen Hostel-Shop mit coolen Goodies, einen Plattenspieler-Container sowie Tischkicker, TV-Ecken und gemütliche Sitzgelegenheiten.

Ein Abstecher nach Rostock

Wenn man schon einmal in der Nähe ist, dann sollte man sich auch die gemütliche Studentenstadt Rostock anschauen. Sehenswert sind vor allem die schöne Altstadt sowie der bekannte Hafen. Im historischen Stadtkern befinden sich viele Einkaufsläden, Restaurants und Cafés.

 

Am Hafen kann man gemütlich den Abend ausklingen lassen. Das Stadtzentrum von Rostock ist fußläufig und so ist eigentlich alles nur ein paar Gehminuten voneinander entfernt. Am Hafen befindet sich das Traditionsschiff Typ Frieden und wird seit 1970 als Museumsschiff genutzt. Hier erfährt man alles zum Schiffbau und zur Geschichte der Schifffahrt im Allgemeinen. Auch steht im Hafen der große Eisbrecher „Stephan Jantzen“, welcher nicht mehr im Dienst ist.

Mit dem SUP raus auf’s Wasser

Auf der Holzhalbinsel befindet sich das kleine und coole Bungalow vom SUP Team Sport. Hier kannst du dir ein SUP ausleihen und auf der Warnow am Rostocker Hafen entlang schippern. Vor allem bei Sonnenuntergang, oder am frühen Morgen ist so eine SUP-Tour eine echter Genuss für’s Auge. Für rund 12 € kannst du dir ein Brett ausleihen und dich auf den Weg machen. Du kannst dir aber auch einen Trainer mit auf’s Wasser nehmen, falls du dich alleine auf dem SUP nicht ganz so sicher fühlst.

Warnemünde und Rostock bieten alles, was man für einen erholsamen Urlaub braucht. Von Berlin aus sind es nur knapp 3 Stunden mit dem Zug, bis man das Meer erreicht. Und selbst mit dem Auto ist man schnell an der Ostsee. Vielleicht geht es also beim nächsten Mal nicht nach Spanien, Italien oder Griechenland. Deutschland hat viele tolle Orte zu bieten, die mindestens genau so schön sind, wie die bei unseren Freunden im Ausland.

Über die Autoren:

Wir sind Bolle und Marco und reisen seit über einem Jahr duch die Welt. Auf unserem Blog „Komm’ wir machen das einfach“ findest du zudem noch viele weitere Beiträge, Routen, Bilder und Videos von uns.

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Über den Autor

Rayhana El-Mahgary

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