Die besten Tipps für Backpacker in Kambodscha

Die besten Tipps für Backpacker in Kambodscha

Lange habe ich überlegt, wie ich Kambodscha am besten beschreiben könnte, was ich am besten erzählen kann und was eine Reise nach Kambodscha unbeschreiblich macht. Nachdem ich bereits monatelang alleine auf Weltreise war, lebe ich nun seit etwa 10 Monaten auf diesem bezaubernden Fleckchen Erde und ich habe es wirklich lieben gelernt. Siam Reap ist der erste Ort, der Reisenden bei dem Gedanken an Kambodscha in den Sinn kommt, aber das Land hat neben der atemberaubenden Tempelanlagen von Angkor Wat, noch weitaus mehr zu bieten. Auch die Killingfields in der Nähe von Phnom Penh, im Osten Kambodschas, gehören zu den Favoriten vieler Backpacker. Und jetzt kommt das “aber”, denn Kambodscha hat noch viel mehr zu bieten, von wunderschönen Häusern aus der Kolonialzeit, mystischen Berglandschaften und leckeren Gerichten, bis hin zu leuchtendem Plankton und Affen im Dschungel an paradiesischen Stränden.

Und eins ist auf jeden Fall sicher: Dieses Land kann deinen Horizont so sehr erweitern und wird definitiv eine besondere Station auf deiner Reise sein!

Hostel-Tipp: Das Siem Reap Hostel ist der ideale Ort andere Reisende kennenzulernen und Geheimtipps über Kambodscha auszutauschen – und all die Extras erst!

Tipps, Tricks und Geheimecken in Kambodscha

Schöne Strände zum Schwimmen und Sonnen gibt es einige in Kambodscha. Allerdings sollte man das Sonnen in sehr knapper Bekleidung eher meiden und das Sonnen oben ohne ist definitiv ein Tabu. Häufig kann man Khmer kopfschüttelnd an den Stränden sehen, denn freizügig sind sie definitiv nicht. Umso schöner, wenn sich Besucher des Landes etwas anpassen und die Kultur respektieren. Denn, wenn du sie respektierst, werden sie auch dich respektieren.

Wen es in der Regenzeit übrigens nach Sihanoukville verschlägt, der sollte sich die Wasserfälle nicht entgehen lassen. Ein kleines, zauberhaftes Naherholungsgebiet für die Einheimischen – so würden wir es wohl in Europa bezeichnen: Viele Hängematten, Platz zum Grillen, Chillen und natürlich die Möglichkeit, in dem frischen Quellwasser zu schwimmen. Ein absoluter Geheimtipp. Mit dem Tuk Tuk sollte die Fahrt nicht mehr als 20 US Dollar (pro Tuk Tuk) kosten. Es dauert etwa 40 Minuten, ist aber auf jeden Fall eine kleine Reise wert, denn auf dem Weg gibt es Dörfer und natürlich Dschungel zu sehen. Eigenes Essen, Getränke und auch kleine Grills sind erlaubt, Bier und verschiedene kleine Gerichte können aber auch vor Ort gekauft werden. Einen kleinen Hinweis möchte ich dazu aber noch geben: In der Hauptsaison (November bis März) ist die Landschaft viel trockener, da es kaum regnet und der Wasserfall daher nicht so mächtig ist und kann sogar nahezu austrocknen.

Fortbewegung in Kambodscha – Bei Regen wird’s teurer

Wer sich in Kambodscha fortbewegt hat verschiedene Möglichkeiten. In größeren Städten gibt es Taxis und Touristenbusse, in den kleineren Städten lokale Busse, die bevorzugt von den Einheimischen genutzt werden und daher besonders günstig sind.

Nahezu überall gibt es Roller, Fahrräder und natürlich Tuk Tuks. Tatsächlich gibt es sogar in einigen Orten eine Zugverbindung. So zum Beispiel in Kampot. Der Zug fährt allerdings nur am Wochenende, also Samstags und Sonntags, und das auch nur einmal am Tag. Wer gerne Zug fahren möchte und wenig Zeit hat, sollte das dementsprechend planen.

Insgesamt gibt es drei Züge in ganz Kambodscha, die Infrastruktur kann also auf jeden Fall noch verbessert werden. Aber gerade das macht es einfach so wundervoll, denn jede Reise ist ein kleines Abenteuer. Wer sich das Roller- oder Motorradfahren zutraut ist definitiv im Vorteil, denn viele wundervolle Ecken sind viel besser (und vor allem günstiger) auf eigene Faust zu erkunden.

Auf den Inseln kommen noch Taxiboote und Fähren als Transportmittel in Frage, da es dort so gut wie keine Straßen und daher auch keine Autos gibt. Bei den Taxibooten ist allerdings zu beachten: Wenn es regnet wird es teurer. Denn die Khmer sind keine Fans von Regen und bleiben dann lieber zu Hause, als für den normalen Preis zu arbeiten.

Top Spot: Das verschlafene Kampot

Ganz oben auf meiner Liste der Städte, die du in Kambodscha auf jeden Fall besuchen musst, steht das kleine Städtchen Kampot. Der Ort hat nur um die 50.000 Einwohner, aber dafür einiges zu bieten. Der Fluss Teuk Chhou teilt Kampot in zwei Bereiche und es ist dadurch super einfach, sich in der Stadt zu orientieren. Man könnte fast sagen, dass die eine Seite des Flusses einen großen westlichen Einfluss erlebt und die andere Uferseite deutlich mehr durch Khmer geprägt ist. Woran du das erkennst? Vor allem an den stark beleuchteten Karaoke-Bars auf der einen Seite und den Hipster-Bars in Häusern ganz im Kolonialstil, auf der anderen Seite. Beides zusammen macht Kampot definitiv einzigartig.

Kampot ist noch nicht von Touristen überflutet, auch wenn man auf den Straßen einige Backpacker sieht, so ist es kein Vergleich zu Siam Reap oder Sihanoukville, zwei Orte, die zu den ersten Anlaufstellen der Reisenden in Kambodscha gehören. Kampot ist, wenn auch ohne berühmte Tempel, definitiv genau das richtige um zu entspannen, Tempel zu besuchen, die Natur zu genießen und natürlich die Berge Kambodschas zu erkunden. Besonders in der Nebensaison, wenn es mehr regnet, glänzt Kampot mit atemberaubend grüner Natur. Bei einem Besuch in Kampot darf nämlich auf keinen Fall eine Tour zum Bokor Mountain fehlen. Die Aussicht dort ist einfach grandios und der Weg dorthin, ganz egal ob individuell oder als Tour, ist abenteuerlich und schön.

Als besonderes Highlight sind auf jeden Fall die schwimmenden Restaurants und Bars auf dem Fluss zu erwähnen. Wer dann noch bei gutem Wetter in Kampot ist, sollte sich eine Tour auf einem Bar-Boot zum Sonnenuntergang nicht entgehen lassen.

Hostel-Tipp: Das Ganesha Kampot, Eco Guesthouse and More ist ein authentisches Hostel in der wunderschönen Natur Kampots. Schlaf in deiner privaten Hütte im Dschungel, mit Blick auf die Bokor Berge, oder den größten natürlichen Pool Kambodschas.

Karibik-Feeling auf Koh Rong

Die kleine Insel Koh Rong liegt im Golf von Thailand und verzaubert mit ihrem ganz eigenen Charme. Von der, im Vergleich zu thailändischen Insel, wirklich kleinen Barmeile am Hauptstrand der Insel, Koh Touch, bis hin zu den paradiesischen Stränden in Richtung Longset Beach / 4 K Beach und einer wundervollen Unterwasserwelt, hat mich die Insel einfach überzeugt.

Es gibt jeden Mittwoch und jeden Samstag Events am Police Beach, die besonders zum Vollmond zum nächtelangen Tanzen einladen. Die Parties gehen bis in die frühen Morgenstunden und nicht wenige Reisende genießen zum Abschluss dann noch einen grandiosen Sonnenaufgang. Die Ticketpreise liegen in der Nebensaison bei 7,5 US Dollar im Vorverkauf und bei 10 US Dollar an der Abendkasse. Die Tickets sind in vielen Bars im Vorverkauf erhältlich.

Für alle, die es lieber ruhiger mögen, hat Mutter Natur eine ganz besondere Überraschung parat. Ein absolutes Highlight auf Koh Rong ist definitiv das leuchtende Plankton. Je dunkler es ist, desto besser ist es zu sehen. Also, Schwimmzeug an und ab ins Meer. Und wenn es dann noch eine sternenklare Nacht ist, dann gibts kleine Sterne im Wasser und leuchtende Sterne am Himmel. Ein ganz besonderes Geschenk der Natur.

Achja, habe ich schon den Dschungel und die Affen erwähnt?

Hostel-Tipp: Das Nest Beach Club Hostel befindet sich direkt im Dschungel und nur 50 Meter vom wunderschönen Strand in Koh Rong. Ein wahres Schnäppchen im Paradies.

Essen und Trinken in Kambodscha – Was schmeckt und wo gibt’s das?

Wie in vielen asiatischen Ländern, stehen auch in Kambodscha gebratene Nudeln und gebratener Reis oft ganz oben auf der Speisekarte. Wer also ein Fan dieser Gerichte ist, wird in Kambodscha auf jeden Fall auf seine Kosten kommen.

Für alle, die etwas experimentierfreudiger sind, hat die Küche der Khmer allerdings noch viel mehr zu bieten. Egal ob Käfer oder Insekten, alles wird kross gegrillt. Auch Meeresfrüchte gibt es zubereitet in jeglicher Form, die Khmer wissen einfach, wie sie die Natur für sich nutzen können.

1. Rote Ameisen

Etwas gewöhnungsbedürftig für den europäischen Gaumen, aber dennoch ganz weit oben auf der Liste stehen rote Ameisen. Diese werden zu einer leckeren Soße verarbeitet, die bevorzugt mit Fleisch serviert wird.

2. Kro Lan

Ein guter Snack ist Kro Lan – Reis, Kokosnussmilch und Bohnen ergeben zusammen eine klebrige Masse, die ein Favorit der Khmer ist. Verpackt in einem Bambusrohr ist es übrigens auch super Reiseproviant, man muss nur noch die Bambusstreifen lösen.

3. Khmer Whiskey

Nicht nur Europäer, auch die Khmer lieben Parties. Die Musik erinnert an einen Mix aus europäischen Pop oder House der 90er Jahre, kombiniert mit Gesang. Und bei einer solchen Party darf natürlich eines nicht fehlen: Khmer Whiskey. Für etwa 3 US Dollar je Literflasche genießen die Locals ihren Whiskey. Einige schwören auch auf Reiswhiskey. Davon gibt es 1,5 Liter Flaschen in den kleinen Shops der Einheimischen schon ab 1 US Dollar.

4. Amok

In nahezu jedem Restaurant ist übrigens das heimliche Nationalgericht Kambodschas zu finden: Amok. Hierbei handelt es sich um ein Currygericht, das mit Fisch und frischer Kokosmilch nach traditionellem Khmer- Rezept zubereitet wird.

Jetzt ist es kein Geheimnis mehr, die Khmer Küche ist definitiv köstlich, ganz egal ob als Streetfood am Straßenrand, oder auf Plastikstühlen im Restaurant. Trau dich und lass es Dir schmecken!

Was du auf jeden Fall einpacken musst, wenn du nach Kambodscha reist, ist ein Haufen Geduld. Denn hier in Kambodscha gibt es keinen Zeitdruck. Und auch Boote, Taxis und Busse sind nicht immer pünktlich. Also genieße die Gelassenheit – Ich wünsche Dir eine entspannte Reise!

Hostels in Kambodscha | Günstige Flüge nach Kambodscha

Über die Autorin:

Laura, 28, hat ihren Job in Deutschland gekündigt und reist seither solo um die Welt. Folge Lauras Abenteuern auf ihrem Blog Placeless oder auf Instagram.

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Über den Autor

Rayhana El-Mahgary

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