Über Boracay hinaus: Die aufregendsten Inseln der Philippinen

Über Boracay hinaus: Die aufregendsten Inseln der Philippinen

Wenn man an die Philippinen denkt, dann denkt man an kristallklares Wasser, unglaubliche Strände, herzliche Filipinos und Inseln, wie aus dem Bilderbuch. Eine davon ist Boracay: Bekannt für eine bunte Partyszene und traumhafte Strände ist diese jedes Jahr eine beliebte Anlaufstelle für Reisende aus aller Welt. Doch das hat sich in diesem Jahr geändert: Die Insel ist seit April aus Umweltschutzgründen für mindestens sechs Monate für Besucher geschlossen. Aber keine Sorge, während Boracay sich erholt, musst du nicht auf die Traumstrände der Philippinen verzichten!

Mit stolzen 7.641 Inseln gibt es zahlreiche Alternativen, die dein Backpacker-Herz glücklich machen werden. Nicht umsonst werden die Philippinen als wahres Inselparadies bezeichnet. Und seien wir mal ehrlich – bei so viel Auswahl, gönnen wir Boracay mal eine Pause. Damit du deine Zeit lieber zum Buchen und Packen nutzen kannst, haben wir alle organisatorischen To-Do’s und natürlich auch die schönsten Inseln der Philippinen zusammengestellt – so wird deine Reise auf die Philippinen garantiert unvergesslich! Mach dich auf das Fernweh deines Lebens gefasst…

things to do in the philippines Beaches in the Philippines

📷@wearekingingit

Was musst du vor deiner Reise beachten?

Wenn du die Philippinen bereist, brauchst du dich um eines schon mal nicht zu kümmern: Das Visum. Dieses erhältst du nämlich ganz entspannt bei deiner Ankunft. Es ist 30 Tage gültig und sogar kostenlos! Solltest du länger auf den Philippinen bleiben wollen (denn ganz ehrlich, wer möchte das nicht?) kannst du dein Visum vor Ort bei einer philippinischen Behörde gegen eine kleine Gebühr verlängern. Eine Sache solltest du jedoch beachten: Manchmal wirst du bei deiner Anreise nach deinem Rückflugticket gefragt, daher solltest du ihn unbedingt vorher organisieren! Falls du dich entscheidest, länger zu bleiben, buche am besten einen stornierbaren Flug, oder die günstigste Möglichkeit in ein anderes Land. Denn was sind schon ein paar Euros, wenn es um einen weiteren Monat im Paradies geht?

Solltest du schon ein genaues Zeitfenster haben und deine Route im Voraus planen wollen, empfehlen wir, auch schon die Inlandsflüge auf die verschiedenen Inseln vor deiner Reise zu buchen. Somit vermeidest du höhere Kosten und lange Fahrten mit den Fähren – investiere dein Geld lieber in Souvenirs oder Touren! Falls du lieber flexibel bleiben möchtest, ist das natürlich auch kein Problem. Die meisten Hostels helfen dir bei der Suche nach einem günstigen Flug und du kannst auf Fähren ausweichen, die dich ebenfalls auf deine Wunschinseln befördern. Kleine Abenteuer inklusive!

Schließlich bleibt noch die eine Frage: Wo fängt die Reise an? Als Ausgangspunkt hast du die Qual der Wahl zwischen der Hauptstadt Manila der Stadt der gleichnamigen Insel Cebu. Viele Reisende starten in Manila, doch da von Cebu aus so einige tolle Inseln recht einfach erreicht werden können, empfehlen wir dir dort zu starten.

📷chrisontour84

Bohol

Bohol ist eine der Inseln, die ganz einfach von Cebu aus zu erreichen ist und so einige traumhafte Highlights zu bieten hat. Die meisten Reisenden kommen an Bohols Hauptstadt Tagbilaran an. Die Fähren dorthin sind von Cebu aus aber um einiges teurer, daher der Tipp eine Fähre in die kleinere Stadt Tubigon zu buchen, mit der du sogar Zeit sparst! Besonders interessant ist das idyllische Fischerörtchen, wenn du keine Rundreise machen willst, sondern im Norden startest und dann in Tagbilaran im Süden wieder abreist. So sparst dz Zeit und annst die restlichen freien Tage auf einer weiteren der vielen Inseln der Philippinen nutzen! Tubigon ist noch wenig besucht und hat mit seinen freundlichen Einwohnern sehr entspannte Vibes. Die schönen Boote am Hafen sind absolut sehenswert und der Sonnenuntergang ist einfach unglaublich!

Sonnenuntergang in Tubigon 📷chrisontour84

Chocolate Hills

Von Tubigon aus kannst du das wohl bekannteste Highlight von Bohol erkunden: Die Chocolate Hills. Diese haben sich den Namen durch ihre bräunliche Farbe und runde Form verdient und sind, umrundet vom grünen Dschungel und auf eine unglaubliche Fläche verteilt, absolut überwältigend! Die Hügel befinden sich etwas außerhalb, doch du kannst einfach den Bus oder ein Taxi nehmen. Noch besser: Leih dir einen Scooter. Es lohnt sich, denn selbst der Weg zu den Hügeln ist mit vielen Reisfeldern und Straßen durch den Dschungel definitiv sehenswert. Wenn du es abenteuerlich möchtest, kannst du auch per Anhalter anreisen – du siehst also, viele Wege führen dich zu den Chocolate Hills. Dort angekommen bezahlst du einen kleinen Eintrittspreis, um die Stufen hoch zum Aussichtspunkt nehmen zu können. Nach ein paar Nächten mit philippinischem Bier, musst du zwischendurch eventuell ein wenig Luft holen, aber keine Sorge, allzu anstrengend ist es nicht. Der Blick von oben lässt dich die Stufen vergessen, denn du wirst mit dem wunderbaren Panoramablick auf die atemberaubende Landschaft mit Palmen und viel Grün belohnt. Die Chocolate Hills sind dabei überall zu sehen und deine Kamera wird garantiert keine Sekunde beiseite gelegt!

Chocolate Hills 📷chrisontour84

Tarsier Sanctuary

Weiter geht es danach Richtung Süden zu einem unbekannteren Highlight: Das Philippine Tarsier Sanctuary. Tar-was? Das kleine Tarsier-Tierchen – auch Koboldmaki genannt – ist unglaublich putzig und winzig, ein Tarsier füllt nicht einmal eine komplette Hand aus. Mit ihren verhältnismäßig riesigen Augen bieten sie einen doch sehr außergewöhnlichen Anblick. Es ist relativ schwierig sie in freier Natur zu sehen, da die kleinen Tiere nachtaktiv und ziemlich schreckhaft sind. Du wirst diese Lebewesen fast nirgendwo anders auf der Welt so einfach beobachten können, wie in diesem von der Regierung administriertem Sanctuary. Hier geht es den kleinen Tierchen noch gut und sie werden gepflegt. Vermeide bitte unbedingt die Tarsier Conservation Area in Loboc – dieser Ort liegt auf halber Strecke zum Sanctuary und ist die touristische Version des Tarsier Sanctuary. Hier werden die armen Tarsier leider ziemlich schlecht behandelt und Touristen dürfen sie sogar für Selfies in die Hand nehmen. Hier gilt die Regel zum Schutz der Tier: Bitte nicht anfassen!

Tarsier – das schüchternste Tier der Philippinen 📷chrisontour84

Panglao

Wenn du dich auf den Weg nach Bohols Hauptstadt Tagbilaran machst, empfehlen wir dir, noch etwas weiter zu fahren und einen Abstecher auf die naheliegende Insel Panglao zu machen. Diese ist nur durch zwei Brücken von der Hauptinsel Bohol und der Stadt Tagbilaran getrennt und behält als kleine Insel ihren abgelegenen Charme. Hier kannst du an den schönen Stränden Dumaluan und Alona die Sonne genießen, oder dir einen Scooter mieten und die Wasserfälle und Reisfelder der Insel erkunden. Nahe Alona Beach gibt es mehrere wunderbare Hostels zum Übernachten.

Da Tagbilaran nicht weit entfernt ist, solltest du dir dort auch unbedingt die Baclayon Kirche anschauen. Beim Sonnenuntergang kannst du diese schöne Kirche, eingetaucht in Pink, vom Pier aus bewundern. Absolut empfehlenswert, vor allem, weil es so einfach zu erreichen ist! Generell ist es interessant den Einfluss des spanischen Kolonialreiches in solchen Bauwerken wiederzuerkennen, was für Asien ein recht untypischer Stil ist und den Philippinen ein weiteres, einzigartiges Merkmal verleiht. Von Tagbilaran kannst du eine Fähre zu einem weiteren Inselparadies nehmen: Siquijor! Dieses Schätzchen erreichst du entweder mit einer direkten Fähre oder mit einem Umweg über Dumaguete (auf den Philippinen musst du immer etwas Reisezeit einplanen, bekommst dafür aber umso mehr zu sehen!).

Pretty in Pink – Die Baclayon Kirche auf Tagbilaran 📷chrisontour84

Siquijor

Siquijor ist ein absoluter Geheimtipp und du solltest diese Insel, trotz des kleinen Umweges, auf keinen Fall verpassen! Super freundliche Einwohner, eindrucksvolle Wasserfälle und atemberaubend blaues Wasser machen die Insel zu einem abgelegenen Paradies und lassen dich Boracay ganz schnell vergessen. Geht es noch besser? Oh ja! Hier lieben die Hotels direkt am Strand – mit Blick auf den Sonnenuntergang. Wem Hängematten, Pool und Bambushütten gefallen, sollte ein Auge auf das Charisma Resort werfen.

Wenn du auf Siquijor besonders viel entdecken möchtest, lohnt es sich, einen Roller zu mieten und draufloszufahren! Ein absolutes Must-See sind die Cambugahay Wasserfälle mit ihrem tiefblaue Wasser, in die du (Tarzan-Alarm) mit eineLiane hinein schwingen kannst. Nicht weit entfernt vom Hostel-Strand befinden sich die Lugnason Falls, ein Wasserfall mit super netten Einheimischen, die gerne Zeit mit dir verbrinen und dir sogar die ein oder anderen Sprünge beibringen (wem das zu riskant ist – du kannst ihnen auch einfach beim Springen zuschauen). Auf dem Weg dorthin kommst du an einem alten Baum (und mit alt meinen wir 400-oder-mehr Jahre alt!) vorbei, dem Old Balete Tree. Massiv, riesig und magisch – er ist zwar schon eine Sehenswürdigkeit an sich, hat aber noch ein ganz anderes Highlight: In dem Becken direkt vor dem Baum schwimmen viele kleine und größere Fische, die nur so darauf warten, an deinen Füßen zu knabbern. Du hast richtig gehört! Wenn du beim Reisen lieber sparst und auf eine richtige Pediküre verzichten möchtest, kannst du dich hier an den Beckenrand setzen und die Fische die ganze Arbeit machen lassen. Das Fisch-Bad ist eine erfrischend und witzige Erfahrung und definitiv einen Abstecher wert.

Cambugahay Wasserfall 📷@sarahheu

Wenn du die Insel auf dem Roller erkundest, kommst du an tollen Landschaften mit vielen Reisfeldern vorbei, die von Hügeln und Palmen umgeben sind. Es lohnt sich, bis zum anderen Ende der Insel zu fahren, denn hier befindet sich der unter Backpackern sehr beliebte Salagdoong Beach. Das türkis-blaue Wasser sieht fast unecht aus und gibt dir die klarste Sicht auf den Grund, die du jemals sehen wirst! Abenteurer und Adrenalinjunkies kommen vor allem wegen dem Cliff-Jumping an den Strandabschnitt, denn hier kannst du aus 8 oder über 10 Metern in das Wasser springen. Wer Angst hat, kann auch die Rutsche nehmen oder sich auf den schwimmenden Schaukeln oder Luftmatrazen (aka. das Schwimmende Einhorn) die Zeit vertreiben. Klingt nach dem perfekten Instagram-Shot, oder?

Zwischen Palmen und Hügeln – Siquijors Reisfelder 📷@sarahheu

Du siehst also, auf Siquijor kannst du 3-4 Tage deiner Reise verbringen, ohne dich eine Sekunde zu langweilen! Danach kannst du die Fähre zurück nach Dumaguete nehmen, um den Busnach Cebu City zu erwischen. Von dort aus geht’s ganz einfach zu unserem nächsten Inselparadies – Palawan.

Palawan

Palawan wurde bereits zweimal in Folge vom US Reisemagazin Travel + Leisure zur besten Insel der Welt gewählt und gehört garantiert zu einer der schönsten Inseln der Philippinen. Sie liegt am westlichen Ende des Inselstaates und wird am besten mit dem Flugzeug über die Hauptstadt Puerto Princesa erreicht. Mit dem „Underground River“ ist hier eine der Hauptattraktionen in unmittelbarer Nähe. Dieser Fluss verläuft ganze 8 km durch eine Höhle und ist somit einer der längsten seiner Art. Die UNESCO hat ihn sogar als Weltkulturerbe aufgenommen und er ist perfekt für einen Tagesausflug, falls du genügend Zeit mit auf die Insel gebracht hast! Es ist ein unglaubliches Gefühl, in einer solch riesigen Höhle per Boot auf Erkundungstour zu gehen (für alle, die schon immer mal Indiana Jones sein wollten). Die kühle Luft ist eine willkommene Abwechslung und die unglaublichen Felsformationen werden dir den Atem verschlagen. Es wird aber auch schnell Zeit weiterzureisen, denn auf Palawan gibt es so einiges zu entdecken!

things to do in the philippines Small Lagoon, Palawan

Palawans El Nido bietet Lagunen für jeden Geschmack 📷@millizenkei

Port Barton

Als nächstes geht es Richtung Norden, mit einem Zwischenstopp namens Port Barton. Dieser kleine Küstenort auf der Westseite der Insel gilt als absoluter Geheimtipp, da die meisten Reisenden direkt den Norden Palawans ansteuern. Die traumhaften und fast leeren Strände hier sind auf jeden Fall den kleinen Umweg wert! Du kannst hier nämlich nur mit einem privaten Minivan anreisen, welcher dich 5 Stunden Zeit und umgerechnet ca. 12 € kosten wird. Als Belohnung hast du den Ort fast ganz für dich allein und landest buchstäblich im Paradies!

Willkommen im Paradies – Port Barton 📷chrisontour84

Organisierte Touren oder Souvenir-Stände wirst du hier kaum finden. Stattdessen gibt es viele Familien, die auf den Straßen Snacks und Getränke mit einem breiten Lächeln verkaufen. Am Hauptstrand kannst du bei etlichen Restaurants den Sonnenuntergang bei einem leckeren Abendessen genießen. Das absolute Highlight kommt jedoch komplett unerwartet. Du solltest nachts unbedingt schwimmen gehen (wenn das nicht sowieso auf deiner Abenteurer-Bucket-List steht) und dabei in die wunderbare Welt des biolumineszenten Plankton eintauchen! Diese kleinen Lebewesen können durch Bewegungen im Wasser ein blaues Licht erzeugen, was deinen ganzen Körper beim Schwimmen in einer hellblauen Aura wie ein Sternenhimmel schimmern lässt. Einer der abgefahrensten Erfahrungen, die du jemals haben wirst! Nimm dir unbedingt deine Freunde mit, damit du sie mit diesem Geheimtipp überraschen kannst.

📷chrisontour84

El Nido

Es wird Zeit, sich dem berühmtesten Ort auf Palawan und der wohl größten Attraktion der Philippinen zu widmen: El Nido. Dort angekommen wirst du bereits von der Lage des Ortes begeistert sein- umgeben von den schwarzen Kalksteinfelsen erscheint das kleine Dorf wie ein mystisches Paradies. Man hat sich hier schon mehr auf Reisende eingestellt als in Port Barton. Viele Hostels und Restaurants sind bereits fester Bestandteil und auch das Nachtleben ist etwas, worauf du dich hier freuen kannst! Ob Rooftop Bar, SAVA Beach Bar oder der Club Pukka Bar – es gibt viele Möglichkeiten beim Sonnenuntergang in die Nacht zu tanzen und auf andere Reisende zu treffen.

Im Ort hast du zahlreiche Hostels, die nur wenige Minuten vom Geschehen entfernt sind. Wenn du etwas Zeit hast, ist es jedoch empfehlenswert einige Nächte am Nacpan Beach zu verbringen! Circa eine halbe Stunde nördlich von El Nido liegt dieser wundervolle Strandabschnitt, zu dem du mit einem Roller oder Tricycle gelangst. Abseits vom Trubel des Hauptortes befindet sich hier ein kleines, isoliertes Paradies mit einem süßen Restaurant, frischen Kokosnüssen, wunderschönem weißen Sand und einer kleinen Insel, die durch eine Sandbank mit dem Hauptstrand verbunden ist. Klingt traumhaft, oder? Nicht umsonst wurde der Strand als einer der 10 schönsten der Welt gewählt. Übernachte am besten im Mad Monkeys direkt am Meer. Hier kannst du für ein paar Tage so richtig abschalten, andere Reisende bei Barbecues und Beachvolleyball kennenlernen und abends an der Bar einen kühlen Drink beim Sonnenuntergang genießen. Aber Vorsicht: Es wird ziemlich schwer, diesen Ort wieder zu verlassen!

El Nido ist umrahmt von schwarzen Felsen 📷@sarahheu

Die absoluten Hauptattraktionen von El Nido liegen jedoch außerhalb: All die umwerfenden Inseln und Lagunen mit ihrem berühmten, magisch-blauen Wasser und den schwarzen Kalkstein-Formationen sind von dort aus zu erreichen. Es werden verschiedene Touren angeboten: Die Touren A, B, C und D (ja, das sind die richtigen Namen, aber wer braucht bei so tollen Highlights schon Kreativität) bringen dich via Boot zu den verschiedenen Plätzen. Die Kosten der Touren liegen zwischen 20-30 €, bieten dir dafür aber neben dem Transport ein tolles, frisch zubereitetes Mittagessen am Strand (Seafood und Früchte gefällig?), die benötigte Ausrüstung und ein unglaubliches Erlebnis mit Insel-Hopping, Schnorcheln und Entspannen! Die Auswahl der Touren fällt bei all den Angeboten schwer, generell wird jedoch gesagt, dass Tour A und Tour C die besten sind. Allgemein empfehlen wir dir, die Tour deiner Wahl am Vorabend oder am frühen Morgen zu buchen und dabei ein wenig zu handeln – meistens werden sie dadurch um einige Euros günstiger! Ein wichtiges Must-Have, was du in El Nido an jeder Ecke findest, ist ein Dry Bag, um deine wichtigen Dokumente und elektronischen Geräte vor dem Salzwasser zu schützen. Vor allem, wenn du deine Kamera oder dein Smartphone mitnehmen möchtest, kommst an einer Dry Bag nicht vorbei, denn meistens musst du zu den Booten und Stränden ein wenig schwimmen. Alle Touren starten an El Nidos Haupt-Strandabschnitt. Dort wirst du von deinem Tour Guide, der super lieben Crew und einem tollen Katamaran erwartet.

Auf diesem Katamaran entdeckst du die Lagunen El Nidos 📷chrisontour84

Tour A: Small Lagoon – Big Lagoon – Secret Lagoon – Shimizu Insel – 7 Commando Beach

Tour A bringt dich zu den Miniloc Inseln, weiteren Insel-Highlights und beeindruckenden Lagunen. Nach ein paar Minuten kannst du bereits die scharfen Zacken der schwarzen Kalksteine erkennen. Überall wachsen grüne Büsche heraus und ergeben zusammen mit dem atemberaubenden Wasser ein traumhaftes Bild. Durch die Beliebtheit El Nidos sind auch viele andere Tour-Gruppen unterwegs. Das ist aber gar nicht schlimm, denn die handgemachten philippinischen Katamarane ergeben zusammen einen ganz besonderen Anblick.

Der erste Stopp der Tour A ist die Small Lagoon, in der du auch Schnorcheln kannst. Das Highlight ist aber in jedem Fall der erste Anblick der schwarzen Felsformationen im hellblauen Wasser! Als nächstes wirst du zur Big Lagoon gebracht, zu der du entweder ein Stückchen schwimmst oder dir für ein paar Euro eines der Kanus ausleihst – perfekt für dein Abenteurer-Foto! Falls du Variante 2 wählst, pass nur auf, dass du niemandem mit deinem Paddel auf den Kopf haust. Durch einen kleinen Eingang gelangst du in die Lagune und befindest dich in einem Paradies mit unglaublicher Unterwasserwelt. Danach wird es geheimnisvoll, denn du besuchst die Secret Lagoon! Hier gelangst du durch ein kleines Loch in die wunderschöne Lagune, die durch ihren schmalen Eingang tatsächlich mystisch und versteckt wirkt. Der nächste Stopp überzeugt nicht nur mit seinem wunderschönen Strand – auf der Shimizu Insel gibt es Zeit zum Sonnen und Mittagessen, was von der Crew frisch aufgetischt wird. Lunch with a view! Beim nächsten Strand, dem 7 Commando Beach, gibt es süße kleine Restaurants und tolle Abschnitte zum Entdecken. Der Tag wird wie im Fluge vergehen und sicherlich unglaubliche Erinnerungen hinterlassen!

Das blauste Wasser der Welt gibt’s hier!  📷chrisontour84

Tour C: Helikopter Insel – Secret Beach – Tapuitan Insel – Matinloc Shrine – Hidden Beach

Wer noch nicht genug von Lagunen und Trauminseln hat, sollte die etwas teurere, aber ebenso unglaubliche Tour C unternehmen. Diese bringt dich zunächst zur Helikopter Insel (ja, die Insel sieht tatsächlich aus wie ein Helikopter!) mit tollen Schnorchel-Spots und einem gemütlichen Strand. Secret Beach steht als nächstes auf dem Plan und ist ebenfalls hinter einem geheimen Eingang versteckt. Wenn sich der Hunger so langsam bemerkbar macht, ist es Zeit für die Insel Tapuitan! Am Talisay Strand, welcher Aussieht wie der kleine Strand einer einsamen Inseln, bekommst du gegrillten Fisch, Hühnchen, Reis, Salat und frische Früchte direkt am Wasser zubereitet. Womöglich die beste Location, an der du jemals picknicken wirst! Anschließend bringt dich das Katamaran zum Matinloc Shrine, einer kleinen Insel mit glasklarem Wasser, Statuen und einem Aussichtspunkt, bei welchem du auf einige der schwarzen Kalksteine Klettern und in die unglaubliche Ferne schauen kannst. Anschließend gelangst du zum wahrscheinlich schönsten Strand, den du jemals gesehen hast: Dem Hidden Beach. Nach kurzem Schwimmen gelangst du in eine von schwarzen Felsen umrahmte Traumlandschaft mit niedrigem, durchsichtigem Wasser und wunderschönen, kleinen Stränden. Manchmal kannst du dort sogar kleine Haie unter der Oberfläche entdecken (keine Angst, du musst schon sehr glück haben, dass sie bei all den Menschen nicht gleich davon schwimmen). Nach dem Ausflug wirst du wieder zurück zu El Nidos Hafen gebracht und kannst mit deinen neuen Reisebekanntschaften den Tag an einer der Strandbars ausklingen lassen.

Kleine Strände, großes Paradies – El Nido 📷chrisontour84

Wie du siehst, haben die Philippinen ganz schön was zu bieten und es gibt unendlich viele Inseln, die wir empfehlen könnten. Welche sind deine Lieblingsinseln? Schreib es uns in den Kommentaren!

 

Über den Autor:

Chris ist mittlerweile 33 Jahre und seit 2009 in der Welt unterwegs. Im September 2014 hat er dann auch seinen Job gekündigt, um Vollzeit reisen zu können. Am meisten vermisst er das Klettern und Gitarre spielen, doch bis zu seiner Rückkehr wird er hoffentlich noch viele neue Eindrücke sammeln können! Folge seinen Abenteuern auf seinem Blog, auf Facebook und auf Instagram.

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sarahheuser

All time tanned German with an obsession for beaches, sunsets and cheese. #HostelworldInsider at Hostelworld. 🌎 Favourite place on earth: Melbourne - Australia 🐨 Favourite hostel: The Ritz, St Kilda 🌊 Find me on Instagram @sarahheu

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