Reisen leicht gemacht: 18 Tipps für die ultimative Backpacker-Checklist

Reisen leicht gemacht: 18 Tipps für die ultimative Backpacker-Checklist

Die Flüge sind gebucht, dein Rucksack ist gepackt und du stehst kurz vor deiner ersten großen Reise. Deine Freunde, Familie und wahrscheinlich sogar der Postbote haben es nun auf sich genommen, dir noch ihre eigenen Tipps und tricks fürs Backpacken anzuvertrauen und du kannst sie langsam nicht mehr hören; „Geh nicht alleine durch dunkle Gassen“, „Pass bloß auf die Wertsachen auf“, und und und… Was du aber wirklich brauchst sind die Tipps, die dir helfen werden, dich durch das tägliche Backpacker-Leben zu schlagen. Hier komme ich ins Spiel, denn ich hab dir hier meine 18 top Backpacker-Tipps zusammengefasst, damit du sie nicht (wie ich) auf die harte Tour lernen musst.

1. Hab deine eigene, voll ausgestattete Reiseapotheke dabei

Reisen kann einem das Gefühl der Unbesiegbarkeit geben, aber selbst Sieger kriegen mal einen Schnupfen. Wenn es dich also doch mal treffen sollte, wirst du unglaublich froh darüber sein, eine kleine Reise-Apotheke dabei zu haben, anstatt dich (in welcher Verfassung auch immer) durch die halbe Stadt zu schleppen, um einem wahrscheinlich etwas verwirrten Apotheker auf gebrochenem Spanisch dein Leiden zu erklären. Also, nimm alles mit, wovon du denkst, dass du es eventuell brauchen könntest. Selbst, wenn du es nicht benutzt – lieber sicher, als krank.

2. Offline-Karten sind dein bester Freund

Sobald du auf deinem Handy Google Maps öffnest, werden die Daten für die Stadt, in der du dich gerade befindest, automatisch runtergeladen. Selbst, wenn du dann kein WLAN mehr hast, kann die App dich durch die Straßen lotsen und dir deine letzten Suchanfragen anzeigen. Mit dem Wissen, dass du auch ohne Internetverbindung sicher den Heimweg findest, kannst du dich jetzt sorgenfrei ins Getümmel schmeißen und dich in den vielen neuen Städten ohne Bedenken „verlieren“.

backpacking tips - download google maps

3. Sag deiner Bank, dass du auf Reisen gehst

Wenn dein Bankberater deine freudigen Ausgaben irgendwo im Kaff in Südamerika oder in der Metropole in Asien sieht, wird er wahrscheinlich (mit den besten Absichten) dein Konto sofort sperren und versuchen, dich zu kontaktieren. Klar, das ist erstmal nicht verkehrt, aber kann sich auch schnell zu dem Alptraum eines jeden Reisenden zusammenspitzen. Eine verdächtige Transaktion ist für die meisten Banken jegliche Aktivität, die aus einem Land gemacht wird, in dem du dich für gewöhnlich nicht befindest. Also, sag deiner Bank kurz Bescheid, wann und wohin du deine Abenteuer planst, damit alles glatt läuft und du nicht auf einmal ohne Geld irgendwo feststeckst.

4. Versuche, den Touri-Look ein bisschen runterzuschrauben

Es ist leider einfach so, dass Touristen für viele Leute ein leichtes Ziel darstellen – ob das jetzt Taschendiebe oder Verkäufer mit betrügerischen Touri-Maschen sind. Diese Leute riechen die Cargohosen und Bauchtaschen schon aus kilometerweiter Entfernung. Versuch also, dich so gut es geht unter die Einheimischen zu mischen. Das heißt, keine riesigen Faltkarten, sondern eine praktische offline Karte auf dem Handy, kein Hautfarbenes Bauchtäschchen, in dem provokativ deine liebsten Habseligkeiten baumeln (wenn, dann bitte unter den Kleidern verstecken) und keinen Riesen-Rucksack der aussieht, als wärst du bereit für die nächste Apokalypse, wenn du eigentlich nur einen kleinen Stadtbummel planst. Du bist zwar schließlich Tourist und solltest das auch genießen, es schadet aber trotzdem nicht, das ganze nicht gaaaaanz so offensichtlich zu machen.

5. Nein, du musst nicht deinen GESAMTEN Kleiderschrank einpacken

Natürlich, am liebsten will man für jeden Anlass das passende zum Anziehen haben. Es könnte ja sein, dass man nach der Bergtour ins 5 Sterne Restaurant geht, danach einen Abstecher an den Strand macht und dann in die Clubs weiterzieht, und das geht ja nun wirklich schlecht in Wanderschuhen! Und wer weiß, ob man das Zebra Kostüm nicht doch brauchen könnte? Kostümparty? Safari? Man will schließlich für alles gewappnet sein! Und bevor man sich versieht, ist der Rucksack auf einmal schwerer als man selber.

Also denk dran, weniger ist mehr! Der Trick liegt darin, Sachen mitzunehmen, die sehr vielseitig sind und die du mit allem kombinieren kannst. Basic-Tshirt, Jeans, so ziemlich alles, was schwarz ist…Du hast nur wenig Platz und wirst dich über jedes Gram zu viel ärgern. Auch Sachen, die du nur einmal tragen wirst, können Zuhause bleiben. So funktionell, vielseitig und modisch wie möglich ist hier die Devise.

6. Mach dich mit den öffentlichen Toiletten vertraut

Kaum etwas ist unangenehmer, als wenn man mal so richtig aufs Stille Örtchen muss, besonders auf Reisen und in einer fremden Stadt. Gott sei Dank gibt es in den meisten Städten öffentliche Toiletten, es lohnt sich also, zu wissen, wo sie zu finden sind.

Größere Einkaufszentren oder auch Hotellobbys sind immer eine gute Anlaufstelle, wobei das letztere auch oftmals einen angenehmeren Hygienestandard mit sich bringt. Wer wirklich verzweifelt ist, kann es auch immer in einem Fast-Food-Restaurant probieren, die sind aber meist nicht die saubersten und eventuell muss man hier etwas bezahlen. Diese kleinen Toiletten-Tricks könnten dir, wenn du unterwegs bist, das Leben retten (oder wenigstens deine Unterwäsche und deine Würde).

7. Plastiktüten lohnen sich!

Es gibt nichts schlimmeres, als ein vergessenes feuchtes T-Shirt, das so müffelt, dass du danach eigentlich dein gesamtes Gepäck in die Waschmaschine stecken könntest. Oder musstest du verzweifelt, auf der Suche nach einem frischen Schlüpper, schon mal deinen kompletten Rucksack auf den Kopf stellen? Wenn es doch bloß eine Möglichkeit gäbe, deine nassen und schmutzigen Sachen von dem Rest zu trennen…Tadaa – Plastiktüten sind dein Retter! Diese nehmen wenig Platz weg, wiegen so gut wie nichts und sind einfach unglaublich praktisch!

8. Leg dir ein grobes Budget fest- und rechne damit, weit mehr auszugeben

Es ist immer gut, eine ungefähre Idee davon zu haben, wie viel du auf einer Reise ausgeben willst und kannst. Lass aber auch ein bisschen Spielraum, denn ein zu enges Budget raubt einem schnell den Spaß am Reisen. Spontane Ausflüge, Adrenalin geladenen Aktivitäten und schicke Abendessen kosten alle ihren Preis, also musst du lernen abzuwägen, was dir wichtig ist und auf was du verzichten kannst. Das letzte, was du willst, ist ein einzigartiges Erlebnis und eine unvergessliche Erinnerung zu verpassen, weil du am falschen Ende sparen wolltest. Letztendlich sind diese Abenteuer genau das, wofür du dein hart erarbeitetes Geld zusammen gekratzt hast. Eine grobe Richtlinie ist durchaus hilfreich, aber lass dir nicht den Spaß von einem zu knappen Geldbeutel nehmen.

Du willst ein günstiges Budget und den kompletten Reise-Spaß vereinen? Diese Länder haben die besten Wechselkurse, die deiner Reisekasse ein ordentliches Upgrade verpassen.

backpacking tips - skydiving

9. Freunde dich mit öffentlichem WLAN an

Wer heutzutage unterwegs ist, kommt auch gut um die Runden, ohne sich in jedem Land eine neue Sim-Karte zu kaufen – man muss nur wissen, wie. Das Geheimnis sind öffentliche WLAN Hotspots! Wenn du also das nächste Mal an einer Straßenecke gestrandet bist und dir eine Mitfahrgelegenheit organisieren musst (oder einfach deine tägliche Dosis Hostelworld Instagram brauchst) ist öffentliches WLAN dein bester Freund. Die meisten Fast-Food Ketten, wie McDonalds, Burgerking oder Starbucks, bieten kostenloses WLAN an, aber auch Einkaufszentren oder Einzelhändler, wie H&M oder Marks & Spencers, haben oft Internetzugang für ihre Kunden. Das kannst du ausnutzen und ein bisschen im Internet surfen, während du so tust, also ob du dir die neuen Frühlingskollektionen anschaust.

backpacking tips - free wifi in shops

10. Mache gaaaanz viele Fotos!

Klar, man kommt sich ein bisschen doof vor, wenn man bei jeder Gelegenheit die Kamera zückt und ein paar Selfies schießt (obwohl du es heimlich genießt) aber im Endeffekt wirst du dich freuen, wenn du dich später an all die Abenteuer zurückerinnern kannst. Fotos sind schließlich die einzigartigsten Souvenirs und ein zeitloses Andenken an einige der besten Momente deines Lebens.  Sei nicht zu zimperlich mit den Selfies (die Schlechten kann man später ja immer noch löschen) und fang die schönsten Momente ein. Wenn ein paar deiner Instagram-Follower dadurch grün vor Neid werden, ist das natürlich auch ein kleiner Bonus.

backpacking tips - take a selfie

11. Mach dir eine To-Do Liste für jede Stadt

Egal, ob penibler Planer oder freigeistiger Wanderer, es ist immer nützlich, sich im Vorfeld ein bisschen darüber schlau zu machen, was eine Stadt so zu bieten hat. Es gibt natürlich zu jedem Ort tausende von Listen mit den Top-Sightseeing-Spots und Must-Sees, aber der einzige, der wirklich weiß worauf du Lust hast, bist du selbst. Nimm dir also mal ein klein bisschen Zeit und erstell dir eine Liste mit Dingen, die dich an einem Ort interessieren und die du auf jeden Fall genießen wirst. Dieser kleine planerische Aufwand wird dir garantieren, dass du immer mit tollen Erinnerungen und ohne Enttäuschungen nach Hause fährst.

Brauchst du noch etwas Inspiration für deinen nächsten Trip? Guck mal auf dem Hostelworld Blog vorbei, hier gibt’s tolle Tipps und Ideen für jede Art von Reise.

backpacking tips

12. Lass den Kulturschock nicht zum Kultur-Flopp werden!

Kulturelle Bräuche können von Land zu Land sehr unterschiedlich sein, daher ist es wichtig, dass du dich als Gast vorher darüber informierst, wie man mit der fremden Kultur respektvoll umgeht. Ein paar Minuten Internet-Recherche oder das Blättern in einem Reiseführer können dich vor so manchen peinlichen Situationen bewahren und du stellst damit sicher, dass du zwischendurch nicht ausversehen jemanden beleidigst oder unhöflich bist. Simple Dinge, wie ein angemessenes Trinkgeld in den USA, die Siesta in Spanien oder das komplette Rauch-Spuck-Müll-Verbot in Singapur können für unangenehme Situationen sorgen, wenn man nicht darüber Bescheid weiß.

13. Platz sparen ist eine runde Sache

Der ein oder andere Minimalist ist schon daran gescheitert, der Verführung zu widerstehen, während des Reisens kleine Souvenirs, Klamotten oder Erinnerungsstücke mitzunehmen. Das ist auch gut so, denn über die kleinen Andenken wirst du dich zu Hause noch freuen! Aber natürlich nehmen sie auch Platz weg, den du anders wett machen musst. Hier mein Tipp: Roll deine Klamotten einfach ein, so sind sie super kompakt gepackt und noch dazu faltenfrei. Zerbrechliches findet in der Mitte der Klamottenrollen ein sicheres Plätzchen, damit die schöne neue Sonnenbrille oder der lokal-destillierte Vodka die Reise heile übersteht.

backpacking tips - packing a rucksack

14. Einheimischen wissen immer noch am besten Bescheid!

Wenn du mal etwas neues erleben und nicht die standard Touri-Hotspots abklappern willst, dann frag doch einfach ein paar Einheimische nach ihren Lieblingsorten in der eigenen Stadt, denn jeder kennt seine Heimat am besten! Meistens freuen sich Leute über die Möglichkeit, anderen ihr Zuhause von der besten Seite zu präsentieren und einem bedürftigen Gast zu helfen. Wenn du Glück hast, findest du auf diese Weise nicht nur ein paar versteckte Perlen, sondern lernst noch dazu ein paar nette Menschen kennen.

backpacking tips - ask a local - man with lemons

15. Guck nach, ob das Wetter mitspielt

Das scheint jetzt vielleicht ein bisschen banal, wird aber dennoch oft vergessen. Wie wichtig es ist, sich bei der Reiseplanung auf das Wetter einzustellen, wird oft unterschätzt! Das Wetter mischt sich schließlich in so ziemlich alles ein, was Reisen angeht – was man trägt, wo man isst und schließlich, was man unternehmen kann. Hier zieht natürlich auch mal wieder das Sprichwort „es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“, denn du willst ja nicht mit hunderten von Schichten im 38 Grad Wetter eingehen oder dir im Sommerkleidchen den Allerwertesten abfrieren. Außer, du hast gewisse Körperteile, die dir mit einer 30% Wahrscheinlichkeit das aktuelle Wetter vorhersagen, lohnt es sich wahrscheinlich, vorher einen Blick auf den Wetterbericht zu werfen.

backpacking tips - weather - infinity pool

16. Sorge für genug Unterhaltung

Ohne ein bisschen Unterhaltung können sich selbst fünf Minuten wie eine halbe Ewigkeit anfühlen und dir das Reisen vermiesen. Bist du ein Film-oder Fernseh-Fan? Dann lad dir vor dem Trip ein paar gute Filme oder Serien auf dein Tablet oder Handy. Wenn Lesen mehr dein Ding ist, dann pack lieber ein Buch zu viel (oder gar eine ganze Bibliothek auf einem E-Book-Reader) ein. Auch ein Videospiel, ein Puzzle oder ein Reisetagebuch werden dir die unvermeidlichen Wartezeiten beim Reisen etwas versüßen.

17. Du bist unterwegs, aber nicht auf einem anderen Planeten!

Es geht schnell, im ganzen Reise-Wirr-Warr zu vergessen, sich auch mal bei der Heimat zu melden. Es fühlt sich vielleicht im Moment so an, also ob man für immer unterwegs ist, aber leider geht es dann doch schneller vorbei, als man denkt. Wenn du mal ein bisschen Zeit hast (ein paar Minuten reichen auch schon) freuen sich deine Freunde bestimmt über einen Skype- oder FaceTime-Anruf, um all deine genialen Reisegeschichten zu hören und mal kurz dein grinsendes Gesicht zu erblicken. Die fünf Minuten hat man immer und du wirst nicht nur den Tag deiner Liebsten verschönern, sondern auch dein Heimweh ein bisschen lindern.

18. Probiere alles aus!

Beim Reisen hast du die Möglichkeit, an deine Grenzen zu gehen und Dinge auszuprobieren, die außerhalb deiner Komfortzone liegen. Den besten Ratschlag, den ich dir geben kann, ist: Probiere einfach alles aus, lebe in den Tag hinein und lass deine Sorgen zurück. Manchmal sind die Dinge, von denen man es nie erwartet hätte genau die, an die man sich am liebsten erinnert – also lass dich hier und da einfach überraschen. Mach einen Paella-Kochkurs, schwing deine Hüften in einem Salsa-Club, mach dich über einen Teller Schnecken her, gröle dir beim Karaoke die Seele aus dem Leib oder düse mit dem Quad-Bike über die off-road Pisten. Tu einfach genau das, was du normalerweise nicht tun würdest und gehe dem, was auf dich zukommt, mit offenen Armen entgegen. Du wirst viel über dich selber lernen und mit unglaublichen Geschichten nach Hause fahren.

backpacking tips - try everything - quad bike

Bereit für die Reise? Dann wird es Zeit für die Suche nach dem perfekten Hostel!

Über den Autor 

Alex ist leidenschaftlicher Reisender, der die Welt umkreist, um tolle Menschen und Parties aufzuspüren, dem Sport hinterher zu jagen und herauszufinden, ob es noch etwas anderes im Leben gibt, als unverschämt gut auszusehen. Folge seinem Abenteuer auf Instagram.

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sarahheuser

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