Warum Backpacken als Sportart anerkannt werden sollte

Warum Backpacken als Sportart anerkannt werden sollte

Was macht Sport eigentlich aus? Ist es der Gemeinschaftssinn, das Adrenalin oder die Möglichkeit, Beeindruckendes zu erreichen? Also wenn du uns fragst trifft das eigentlich auch alles aufs Backpacken zu …

Auch wenn Backpacken noch nicht zu den olympischen Sportarten zählt, haben wir 10 Gründe für dich, warum es zumindest generell als Sport anerkannt werden sollte – immerhin ist EXTREMBÜGELN eine richtige Sportart (wirklich!!!), dann sollte das Backpacken das doch auch verdient haben!

Setz den Rucksack auf und los geht’s – lasset die Spiele beginnen!

 1. Backpacken ist quasi Gewichtheben

In einer idealen Welt sollte dein Rucksack nicht mehr als 20 % deines Körpergewichts wiegen, doch seien wir mal ehrlich: Es wäre doch eine Schande, nicht die Sportschuhe, die Wanderschuhe, die Sandalen, die Gummistiefel und die Stepptanzschuhe mitzunehmen – man könnte sie ja brauchen! Dann wird das Backpacken zum Gewichtheben und der Rucksack zur Hantel. Und auch wenn du dir an manchen Tagen nichts anderes wünschen wirst, als eine Möglichkeit, den Rucksack irgendwie zu teleportieren (die leider noch keiner erfunden hat), ist es immer gut, einen Weg zu finden, die Frage „Hey bro, do you even lift?“ zu vermeiden.

backpacking sport - heavy backpack

 2. Deine Länder sind deine Trophäen

Wer braucht schon ein Regal voller Trophäen, wenn du mehr Länder bereist hast als Christoph Kolumbus? Beim Backpacken sind deine Länder deine Errungenschaften. Von Peru und Portugal über Thailand bis hin zu Tansania: Je mehr Länder du auf deine Liste schreiben kannst, desto mehr wächst dieses Gefühl, etwas (Sportliches) erreicht zu haben. Und was bringt denn überhaupt eine goldene Trophäe, wenn man sie nicht gegen ein One-Way-Ticket eintauschen kann? Wir sammeln lieber Erinnerungen als Souvenirs, also lass den Wettbewerb der Ländersammler beginnen!

backpacking sport - women dancing with flags

 3. Deine Reisebegleiter sind die besten Mitspieler

Sport wird meistens in Mannschaften gespielt, und wenn du dich nach ein wenig Teamgeist sehnst, dann ist Backpacken (besonders aufgrund des Hostellebens) die perfekte Lösung. Backpacken vereint Menschen aller Gesellschaftsschichten und du wirst dich nirgends sonst so sehr als Teil eines Ganzen fühlen, wie in einem tollen Hostel. Eine Mannschaft zeichnet sich durch dieselben Ziele und Träume aus, genau wie du und deine Hostel-Mitbewohner. Ihr alle möchtet die Welt bereisen und so viel wie möglich sehen und erleben – das ultimative Reiseteam. Also, wo geht’s zum Probetraining?

backpacking sport - team mates

 

 4. Frühes Aufstehen ist für Backpacker genauso normal wie für Sportler

Nach zwei Bier kommt es einem absolut sinnvoll vor, den Bus um 4 Uhr nachts zu buchen, weil dieser 10 Euro weniger kostet… Glücklicherweise haben Sportlegenden und erfahrene Reisende eines gemeinsam: Sie sind das frühe Aufstehen gewöhnt. Wenn du dich das nächste Mal zwingen musst, morgens die Augen zu öffnen, frag dich einfach „Hat Muhammed Ali sich beschwert, wenn er fürs Training früh aufstehen musste?“ Vermutlich. Aber hat er es trotzdem getan? Ja. Gleiche Regeln, anderes Spiel.

backpacking sport - waking up

5. Reisen stellt dein Durchhaltevermögen auf die Probe

Wenn 16 Stunden in einem engen, unbequemen Bus kein Durchhaltevermögenstest der Superklasse sind, wissen wir auch nicht weiter. Besonders, wenn dieser weder über eine Toilette oder WLAN, noch über eine Klimaanlage verfügt – dann sollte man eigentlich bei der Ankunft zum Ritter ernannt werden! Belastungsproben gehören für richtige Sportler zum Leben dazu, und Backpacker sind darin meist besonders gut, weil sie bereits Länder besucht haben, die oft nur mit dem Bus erreichbar bzw. erschwinglich sind. Also such dir einen Sitzplatz, lade dir eine Meditationsapp herunter und bete, dass niemand Eierbrötchen von gestern für die Fahrt mitgebracht hat.

backpacking sport - happy runner

6. Deine Unterstützer machen dich stark

Hinter jeder erfolgreichen Mannschaft steht ein Team, das sie unterstützt. Wenn man die halbe Welt bereist, wird einem klar, wer seine Cheerleader daheim sind – selbst wenn das Anfeuern nur Mama ist, die eine SMS mit „Ich vermisse dich. Viel Spaß noch!“ schickt. Wenn es hart auf hart kommt, brauchen wir Backpacker den Antrieb, der uns weiter erforschen lässt. Genauso geht es auch unseren großen Sporthelden. Abschieds- und Willkommen-Zurück-Partys sind das perfekte Fundament, um deinen Sportheldenstatus zu zementieren, wenn du auf Reisen aufbrichst. Es wird zwar hart, aber du musst deine Fans stolz machen.

backpacking sport - crazy cheerleader

7. Du wirst deinen Geschwindigkeitsrekord brechen

Manche Menschen können 100 Meter in weniger als 10 Sekunden zurücklegen (zumindest Usain Bolt), andere können ihr ganzes Leben in weniger als 10 Minuten in ihren Rucksack packen – quasi das Gleiche, oder? Die persönliche Bestzeit zu schlagen ist das Ziel vieler Sportarten und wenn es darum geht, unter Zeitdruck den Rucksack zu packen, wird dir jederlei Übung von Nutzen sein. Das Einzige, was du noch entscheiden musst ist, ob du deine Kleidung traditionell faltest oder ob es Zeit und Platz sparen würde, wenn du sie stattdessen rollst. Los geht’s!

backpacking sport - Mickey packing fast

8. Aus Sport wird Spaß

Bergsteigen und Tiefseetauchen sind zwei der besten Wege, um nebenbei Kalorien zu verbrennen. Und hast du schonmal gesehen, wie viele Schritte dein Handy nach einem Tag des Städteerkundens anzeigt? Wie bei allen Sportarten ist man beim Backpacken so beschäftigt damit, was man gerade tut, dass der Fitnessaspekt als Bonus von ganz alleine dazukommt. Manche Leute haben vielleicht Spaß daran, eine Stunde auf einem Laufband zu rennen wie ein Hamster im Rad, doch wir Backpacker sehnen uns nach etwas Spannenderem. Welterkundungen regen die Adrenalinproduktion an und verbrennen Kalorien.

backpacking sport - fitness

9. Backpacken regt das Gehirn an

Sport regt nicht nur den Körper, sondern auch das Gehirn an: Zum Backpacken gehört detailliertes Planen der besten Wanderrouten, des Tagesbudgets und des täglichen Zeitplans, sodass du die Zeit maximieren kannst, die du in der Sonne verbringst. Damit hat es unzählige Gemeinsamkeiten mit der Verwaltung einer erfolgreichen Sportmannschaft. Egal ob Basketball, Leichtathletik oder Backpacken – das Spiel beginnt.

backpacking sport - mind

10. Du kannst deine Leistungen immer und immer wieder erleben

Nichts macht mehr Spaß, als stundenlang deine liebsten Reisevideos zu schauen oder deine Familie damit zu unterhalten zu zwingen, eine Slideshow deiner 2000 besten Reisefotos anzusehen. Wie jeder große Athlet solltest auch du deine Erfahrungen reflektieren und analysieren, um das nächste Mal eine noch bessere Leistung zu erbringen. Viele Mannschaften schauen in der Umkleide direkt nach dem Spiel eine Wiederholung desselben an, der einzige Unterschied ist also, dass du dies zu Hause tun wirst. Bereit für das Wählen der Mannschaften?

backpack sport - satisfied

 

Dir fallen noch andere Gründe sein, warum Backpacken als Sport zählen sollte? Dann spiel uns den Ball zu und erzähle uns davon 😉!

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Über die Autorin:

Jen Gale reist momentan durch Indien und Nepal. Du kannst ihren Reisen auf ihrem Instagramaccount @jenkg05 folgen. Freue dich auf Curry-Rezensionen, farbenprächtige Kleidung und wunderschöne Bilder.

 

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Über den Autor

Sarah Heuser

All time tanned German with an obsession for beaches, sunsets and cheese. Social Media & Content Executive and #HostelworldInsider at Hostelworld. 🌎 Favourite place on earth: Melbourne - Australia 🐨 Favourite hostel: The Ritz, St Kilda 🌊 Find me on Instagram @sarahheu or stalk my website snapsofsarah.com

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