9 Möglichkeiten, wie du beim Reisen die Welt verbessern kannst

9 Möglichkeiten, wie du beim Reisen die Welt verbessern kannst

Wenn es dir so geht wie uns, kannst du es zu Beginn des Jahres kaum erwarten, deine Reisepläne für die kommenden 12 Monate festzulegen. Doch dank des heutigen Bewusstseins für Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein könnte es auch gut sein, dass Volunteering oder eine ökologischere Lebensweise auf deiner Bucket-Liste stehen.

Glücklicherweise gibt es viele Möglichkeiten, beides mit deiner Leidenschaft für das Reisen zu verbinden, sodass es nicht mehr automatisch dem Planeten schaden muss. Es kann ganz einfach sein, deinen CO2-Fußabdruck zu verringern, anderen zu helfen und nachhaltig zu reisen. Wenn du vorhast, dieses Jahr die Welt zu erkunden und sie dabei dazu noch zu verbessern, dann haben wir hier die perfekten Tipps für dich, wie du das erreichen kannst und trotzdem die Zeit deines Lebens hast.

1. Entscheide dich für nachhaltige Transportmöglichkeiten

Überleg dir zunächst genau, wie du beim Reisen von Ort zu Ort kommen willst. Ein langer Flug für die Anreise wird leider meist unvermeidlich sein, doch kürzere Strecken kannst du oft ohne großen Mehraufwand mit dem Zug oder Bus, einer Fähre oder durch Car-Sharing zurücklegen. Apps für letzteres gibt es viele, in Europa ist zum Beispiel BlaBlaCar sehr empfehlenswert, wenn du Geld und CO2-Emissionen sparen willst.

2. Buche umweltfreundliche Hostels

Auch wenn das Wort „umweltfreundlich“ heutzutage fast abgenutzt wirkt, kann das Buchen umweltfreundlicher Hostels eine tolle Möglichkeit sein, gleichzeitig ein lokales Unternehmen und den Planeten zu unterstützen. Im Gili Meno Eco Hostel in Indonesien beispielsweise gibt es Bambusduschen, Komposttoiletten und Bambusbungalows an der freien Luft.

travel and help the world - eco-friendly hostels

3. Unterstütze lokale Unternehmen

Die Wirtschaft eines Landes unterstützt du am besten, indem du in dein hart verdientes Geld in sie investierst. Kaufe deinen Kaffee in einem kleinen Café um die Ecke, auch wenn der nächste Starbucks nicht weit ist. Kaufe Wasser und Früchte in kleinen Läden und auf Straßenmärkten statt in internationalen Supermarktketten und suche nach lokalen Guides, die ihr Wissen voller Enthusiasmus weitergeben. Eine tolle Seite hierfür ist Showaround, auf der Reisende mit einheimischen Guides in ihrer Nähe verbunden werden, die von vorherigen Usern bewertet wurden.

4. Leiste Freiwilligenarbeit

Leider sind viele Freiwilligenreisen sehr teuer und ihr Schwerpunkt liegt nicht unbedingt auf der Gemeinde, die eigentlich unterstützt werden soll. Mit ein wenig Recherche findest du jedoch seriöse Organisationen wie GivingWay und Grassroot Volunteering und es ist außerdem eine gute Idee, Einheimische zu fragen, ob sie von irgendwelche Projekten wissen, bei denen ein paar helfende Hände nicht schaden können. Falls du keine Zeit hast, bei einem kompletten Projekt mitzuarbeiten, dann halte doch einfach ab und zu an, um mit den Einheimischen zu sprechen, helfe ihnen, ihr Englisch zu verbessern oder biete deine Hilfe für einige Stunden oder Tage an, denn auch das kann ihnen schon viel bedeuten.

travel and help the world - volunteer

Jackson GrovesJosh Lynott bei ihrer Arbeit mit GivingWay 

5. Spende an Hilfsorganisationen

Es gibt auch auf Reisen viele Möglichkeiten, zu spenden – beispielsweise kannst du Flugmeilen sammeln (wenn Flüge unvermeidlich sind) und diese an eine Hilfsorganisation spenden, oder mit World Nomads beim Kauf einer Reiseversicherung lokale Projekte unterstützen.

6. Sei vorsichtig bei Erlebnissen mit Wildtieren

Leider ist die Ausbeutung von Wildtieren noch immer weit verbreitet, nimm dir also die Zeit und recherchiere genau, was ethisch vertretbar ist, bevor du dich für ein Selfie mit einem Tiger anmeldest. Wenn eine Organisation beispielsweise als NGO (Non-Government Organisation) registriert ist, ist das oft ein gutes Zeichen, dass es sich nicht nur um Geldmache handelt. Achte natürlich auch immer darauf, was angeboten wird: Bei Dingen wie Elefantenreiten, Delfinshows und Selfies mit Tigern und Schlangen sollten direkt deine Alarmglocken läuten. Moralisch vertretbare Erlebnisse sollten die lokale Wirtschaft unterstützen, ohne dabei Tiere zu missbrauchen oder zu quälen.

travel and help the world - ethical animal experiences

LAST widmet sich schon seit dreißig Jahren der Forschung und Rettung der gefährdeten Costa-Rica-Schildkröte. Freiwillige halten dabei nächtliche Strandpatrouillen ab, assistieren Biologen bei der Datensammlung, bringen Schildkröteneier an sichere Orte zum Schlüpfen und wachen über Eier und Nester.

7. Beschränke deinen Plastikverbrauch

Plastikbewusstsein ist in der heutigen Zeit sehr wichtig und umfasst mehr, als zweimal darüber nachzudenken, ob man eine Plastiktüte mehr oder weniger im Supermarkt mitnimmt – bau diese Weniger-Plastik-Einstellung auch in dein Reiseverhalten ein. Nimm dir eine wiederverwendbare Wasserflasche mit (die aus Metall halten dein Wasser sogar kalt – eine Win-Win-Situation!), kaufe dir wiederverwendbares Besteck für Besuche an Street-Food-Ständen (das ist meistens sowieso hygienischer!) und denk genau darüber nach, was du in deinen Koffer packst.

8. Behandle jedes Land wie dein eigenes

Wir verhalten uns oft anders, wenn wir im Ausland sind. Wir denken gar nicht darüber nach, dass es vielleicht eine schlechte Idee ist, ein Handtuch in die Wäsche zu werfen, obwohl wir es erst einmal benutzt haben oder unser Ladekabel 24/7 in der Steckdose zu lassen, immerhin zahlen wir ja nicht die Stromrechnung! Doch denk mal so: Jedes dieser kleinen Dinge hat Auswirkungen auf den Planeten – also behandle jeden Ort wie dein Zuhause: Räum auf, wenn du einen Ort verlässt, triff ökologische Entscheidungen und verschwende nicht unnötig Energie.

travel and help the world - beach with rubbish

Foto von Dustan Woodhouse auf Unsplash

9. Gib dein Wissen weiter

Der beste Weg, dein Wissen über nachhaltiges Reisen zu verbreiten, ist es, darüber zu reden. Nur so kannst du so viel wie möglich an die Länder zurückgeben, die dir herrliche Urlaube bescheren. Du hast einen tollen Guide kennengelernt, den man unterstützen sollte? Empfehle ihn jedem in deinem Hostel oder hinterlasse eine Bewertung im Internet! Du hast die perfekte ökologische und nachhaltige Unterkunft gefunden? Mach ein Foto und verlinke sie auf Instagram! Geh noch einen Schritt weiter und blogge über Community-Projekte, an denen du mitgearbeitet hast! Auch wenn manche Dinge vielleicht unwichtig erscheinen, wie sagt man so schön: „Schon der Flügelschlag eines Schmetterlings kann die Welt verändern“ – und deine Stimme ist um einiges stärker als ein Flügelschlag.

Über die Autorin

Jenna Farmer ist eine Freelancerin aus Warwickshire, die über einige Jahre in China gelebt und bereits Südostasien bereist hat. Nun, zurück in England, steckt sie hinter dem Blog A Balanced Belly, der alle Themen von Gesundheit und Ernährung in Bezug auf das Reisen abdeckt.

Jetzt weiterlesen!

🌟 Nachhaltig reisen: Wie geht das eigentlich und warum ist es so wichtig?

🌟 Die 15 besten Reiseziele für verantwortungsbewusste Tierliebhaber 

Share The World!
INSTAGRAM
EMAIL
Facebook
Facebook
GOOGLE
GOOGLE
/blog/auf-reisen-die-welt-veraendern/?lang=de
Youtube

Über den Autor

Sarah Heuser

All time tanned German with an obsession for beaches, sunsets and cheese. Social Media & Content Executive and #HostelworldInsider at Hostelworld. 🌎 Favourite place on earth: Melbourne - Australia 🐨 Favourite hostel: The Ritz, St Kilda 🌊 Find me on Instagram @sarahheu or stalk my website snapsofsarah.com

Lass dich inspirieren

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Hostelworld Apps

Buche von unterwegs aus, mit der neuen mobilen Hostelworld-App.

Download on App Store Download on Play Store

Suche und buche mehr als 33.000 Unterkünfte in über 170 Ländern, egal wo Du gerade bist.