Achtung! Alleine reisen macht dich beziehungsunfähig

Achtung! Alleine reisen macht dich beziehungsunfähig

Personen, die es lieben, alleine zu reisen, gelten als Freigeister. Als wahre Nomaden, die sich die Fesseln der Gesellschaft abgestreift haben und den Mut haben, in ihrem eigenen Rhythmus zu marschieren. Alleinreisende brauchen keine Rückversicherung von anderen Leuten, sie treffen jeden Tag ihre eigenen großen, kühnen Entscheidungen. Es sind die Menschen, in deren Augen ein wildes Feuer flackert und die meilenweit wandern, um den perfekten Sonnenuntergang bestaunen zu können. Von Land zu Land zu reisen lassen sie so einfach aussehen wie das tägliche Wechseln der Unterwäsche. Sie leben das Leben – jede einzelne Sekunde jedes einzelnen Tages. In Einklang mit sich selbst. Und das alles in einer Gesellschaft, in der Konformität einen extrem hohen Stellenwert einnimmt. Das macht sie zu ungezügelten Kriegern der Seele.

Es wird wohl keinen Alleinreisenden geben, der dir nicht erzählt, wie wundervoll, lebensverändernd und befreiend es ist, alleine zu reisen. Das alles ist wahr und du wirst deine größten Lektionen in puncto Liebe und Leben und über unseren wunderschönen Planeten lernen. Du wirst dich als Person verändern und deinen innersten Kern stärken. Es wird zum täglichen Ereignis, neue Leute kennenzulernen und du wirst schnell lernen, dich nicht mit weniger zufrieden zu geben. In gewisser Weise begründest du deinen eigenen Stamm – bestehend aus einer Mischung aus alten und neuen Freunden. Zu Beginn wirst du vermutlich voller Begeisterung alle möglichen verrückten und wunderbaren Menschen in dein Leben lassen, mit der Zeit lernst du aber, die Personen, die in deiner Nähe bleiben, sorgfältig auszuwählen.Die Magie entfaltet sich ab dem ersten Tag – mit dem Moment, in dem du alleine deinen ersten Flug antrittst, deine erste Busreise tätigst oder in ein Boot steigst, das ein dir noch unbekanntes Land ansteuert. An jedem einzelnen Tag, an dem du die Welt als Solo-Wanderer erkundest, wirst du jede Menge lernen – nicht nur über andere, sondern auch über dich selbst.

Die Freundlichkeit, die Fremde dir entgegenbringen, wird einen Teil deines Herzens erwärmen, von dem du bisher nicht wusstest, dass er überhaupt existiert. Als Alleinreisender erlebst du das Beste, was die Welt zu bieten hat. Jegliche Stereotype oder Märchen darüber, dass ganze Kulturen oder Ländern gefährlich sind, werden sich in Nichts auflösen, sobald du die Wahrheit selbst erlebst. Was dein Liebesleben betrifft… Naja, es tut mir leid, dir das sagen zu müssen, aber das alleine Reisen gleicht einer riesigen Anti-Amor-Granate und du wirst wohl nie wieder eine Beziehung mit durchschnittlichen Jungs und Mädels eingehen können.

Solo reisen vs. Dating

Ah, diese wunderbare Dating-Gesellschaft, in der wir leben… In der wir Personen aufgrund von Fotos und einem Satz über sich selbst auswählen. Dank dem Solo-Reisen werden sich deine Kriterien für ein „Match“ dramatisch verändern.

Du wirst jeden auf eine gewisse Gebundenheit überprüfen – und diese nicht in positiver Weise als „Stabilität“ bewerten. Lebensziele und Ambitionen werden zur wichtigsten Qualität. Wie könntest du dich mit weniger zufrieden geben als mit einem Freigeist, der sein Leben jederzeit mitnehmen kann?

Bürojob – nach links wischen. Besitzt einen Hund – nach links wischen. Liebt es, Zeit mit seiner Familie zu verbringen – nach links wischen. Gemütliche Nächte Zuhause – ein von Alarmglocken begleitetes nach links wischen!

Natürlich weiß jedes unserer Dates darüber Bescheid, dass wir Berge erklommen haben, Fotografen sind und Yoga praktizieren. Du wirst dich aber selbst dabei erwischen, wie du kritisch darüber nachdenkst, wie sehr du diese Dinge tatsächlich liebst. Ist es ein Lebensstil oder etwas, was du einmal in einem Sommerurlaub gemacht hast? Deine Dates werden sich zu ihrer Freiheit bekennen, in Wirklichkeit ist es aber einfach nicht genug, wenn es nicht in ihre Seelen eingemeißelt ist. Vielleicht werden sie sich auch als etwas ausgeben, was sie gar nicht sind, und dich auf deiner Reise begleiten, nur um wieder zu verschwinden, sobald es hart wird. Wählet weise, meine nomadischen Freunde – oder ihr werdet irgendwann bemerken, dass ihr selbst festgefahren seid.

Alleine reisen ruiniert Smalltalk

The most beautiful market on our travels so far… #hoian #food #market #vietnam

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Mal ehrlich: Über das Wetter zu reden wird wohl bei niemandem den Funken auslösen. Außer, du bist aufgrund eines drohenden Zyklons auf einer Fidschi-Insel gestrandet, vielleicht bist du auch ein Sturmjäger… Es geht hier nicht nur um das Wetter. Aber Smalltalk ist für viele eine Art Lebensstil. „Was ist deine Lieblingsspeise?“ ist eine typische Kennenlern-Frage. Wenn dein Gegenüber mit Pizza antwortet und es wagt, das Ganze mit dem Wort Dominos zu begründen und nicht mit dem Pizzaparadies in Napoli, wird dein Herz brechen.

Du wirst anfangen, zu bemerken, wie oft Leute zwar reden, aber nichts sagen. Klar, natürlich existiert Smalltalk auch unter Backpackern. Normalerweise beginnt er mit Fragen wie „Woher kommst du?“, „Wo warst du?“, „Wohin gehst du?“. Diese Fragen wirst du jeden einzelnen Tag hören, die Antworten darauf eröffnen dir aber eine ganze neue Welt voller Möglichkeiten und Verständnis. Jede Antwort kann neue Träume auslösen und als Inspiration dienen.

Du wirst diese langen Nächte in Schlafzügen nie vergessen, in denen du deine Seele vor komplett Fremden entblößt hast, über deine tiefsten Ängste oder Träume, die deine Augen zum Funkeln bringen, gesprochen hast. Manche Leute haben es nie gewagt, die Tiefen ihrer Seele zu erkunden oder sich selbst überhaupt die Zeit gegeben, zu lernen, was sie bewegt.

Alleine reisen bedeutet, dass du dich nach Zeit für dich sehnst

Alleine zu reisen ist selten einsam. Du wirst aber lernen, es zu lieben, alleine zu sein. Diesen Raum zu genießen, der dir die Gelegenheit gibt, nachzudenken und deine Gedanken zu ordnen. Die wertvolle Zeit, die du in Cafés verbringst – an Orten, an denen du nicht kommunizierst, sondern einfach Leute beobachtest. Die seltenen Gelegenheiten, wenn du einen Schlafsaal ganz für dich alleine hast und beschließt, den Abend dafür zu nutzen, zu schreiben und herauszufinden, was dich bewegt. Oh, und die endlosen, magischen Busreisen, die dir Zeit zum Denken, Lesen und Lernen geben!

Die Sehnsucht nach dieser friedlichen Freiheit verschwindet nicht. Na gut, vielleicht in der ersten Phase einer Beziehung. Zeit für dich zu haben ist aber für dich so wertvoll geworden, dass du früher oder später anfangen wirst, dich danach zu sehnen.

„Schatz, ich kann mich am Samstag nicht mit dir treffen“, wirst du sagen. „Wieso nicht?“ wird er fragen. „Weil ich ein bisschen Zeit zum Denken, Atmen und Ich-Sein brauche“. Du kannst dir vorstellen, wie schnell eine Beziehung mit einem durchschnittlichen Partner dann bergab geht. Du wirst dich selbst dabei ertappen, Ausreden zu erfinden, wieso du diese Zeit brauchst, aber lügen ist nicht cool. Also viel Glück, liebe Solo-Reisende, es braucht eine ganz besondere Person, um zu verstehen, wieso ihr die Zeit für euch BRAUCHT.

Solo-Trips führen dich zu weit entfernt lebenden Freunden

Du kannst nicht alleine reisen, ohne neue Freunde zu finden, die weit von deinem Heimatort entfernt leben. Du wirst zum Magnet für gleichgesinnte Freigeister. Die Erfahrungen, die ihr miteinander teilen werdet, werden euch schneller zusammen schweißen als zehn Jahre Freundschaft zuhause.

Das Glücksgefühl, eine Bergspitze gemeinsam zu erreichen, das Zusammenwachsen beim Teilen des unidentifizierbaren Street Food-„Fleischgerichts“, die nächtliche Suche nach dem Weg zum Hostel in einer dubiosen Stadt: Es ist fast unmöglich, einem nicht-reisenden Freund zu erklären, wie schwindelerregend und unglaublich es ist, die Welt zu erkunden und die damit verbundenen Erfahrungen mit anderen zu teilen. Es ist wie eine Freund-förmige chemische Reaktion. Verbunden für die Ewigkeit, sogar wenn du ins „richtige Leben“ zurückkehrst.
Wenn deine Freunde von überall auf der Welt dich besuchen kommen, darfst du nicht erwarten, dass dein durchschnittliches „BAE“ eure Beziehung nachvollziehen kann. „Mark aus Australien schaut dieses Wochenende vorbei“, oder Inge aus Amsterdam, Nick aus New York, Leann – „du weißt schon, die Chica, mit der ich mich angefreundet habe, während wir uns die Ärsche in Boliviens Salzhotel abgefroren haben und uns dann durch Brasilien gefeiert haben“. Vielleicht wird dein Partner neugierig sein, aber erwarte nicht von ihm, es zu verstehen oder sich mit deinen Reise-BFFs anzufreunden. Wenn das okay für dich ist – wunderbar. Viel Glück beim Erklären, wieso du sie in ihren weit entfernten Heimatländern besuchen musst!

Alleine reisen vs. materielle Dinge

Für längere Zeitperioden aus einer Tasche zu leben, wird mit der Zeit zu einem Lebensstil. Niemanden zu haben, den du beeindrucken musst oder für den du auf dein Äußeres achten musst, ist befreiend. Solo reisen hilft dir dabei, dein Bedürfnis nach äußerlicher Perfektion abzustreifen, denn du lernst schnell, dass das, was darunter liegt, zählt.

Klar, wenn du ins „richtige Leben“ zurückkommst, ist die Masse an verfügbaren Klamotten überwältigend, aber das Gefühl nutzt sich ab. Die neue Jeans wird zum Flugticket und die heißen Stilettos sind zu unpraktisch zum Reisen. Der Wert deiner materiellen Besitztümer hat sich verändert.

Es war herzzerreißend, meine goldenen, von der Sonne ausgebleichten (verbrannten!) Haare abschneiden und färben zu lassen. Meine wilde Mähne ist zu einem Teil von mir geworden – zu einem Teil meines Reise-Ichs. Mich von ihr zu verabschieden, war gewissermaßen das Ende der Reise.

Wenn dein Partner vorschlägt, dass ihr eine Shoppingtour macht oder ganz aufgeregt über ein neues Shirt/Kleid/Paar Schuhe ist, fühlt es sich an, als würde ein kleiner Teil von dir sterben. Und zwar deswegen, weil du mittlerweile weißt, dass diese Dinge nichts bedeuten und das Geld stattdessen in wertvolle Erfahrungen und Erlebnisse investiert werden könnte. Du strengst dich an, die Glückseligkeit, die der Kauf ihnen beschert, zu genießen, aber dann wird dir klar, dass ihr nicht mehr auf einer Wellenlänge seid. Du bevorzugst deine Liebsten sowieso in Flip Flops.

Besserwisserische Alleinreisende

Alleinreisende lernen extrem viel, nicht nur über die Welt, sondern auch über sich selbst. Sie verspüren nie das Bedürfnis, jemandem aus Bequemlichkeit oder um den Frieden zu bewahren zuzustimmen. Sie haben häufig schon Ecken der Welt erkundet, von denen andere noch nicht einmal geträumt haben, und Kulturen kennengelernt, die ganz anders als die eigene sind. Eine gewisse Anpassung wird zur zweiten Natur und die Unterschiede zwischen verschiedenen Menschen zu akzeptieren wird zu einer Selbstverständlichkeit.

Du wirst jede Menge Meinungen und Ansichten über die verschiedensten globalen Themen haben, weil du weitgereist bist und dich nicht auf Meinungen aus zweiter Hand verlassen musst, da du vieles schon selbst erlebt hast.

Wenn da dein neuer Partner ein Anzeichen von Ignoranz an den Tag legt, ist es fast unmöglich, nicht zu beißen. Klar, mit deinem Wissen aus erster Hand wirst du versuchen, andere zu bilden, aber die meisten Menschen glauben lieber an das, was sie irgendwo gelesen haben. Dein „Bullshit-O-Meter“ wird ausschlagen und du wirst die verinnerlichten Mythen mit Leichtigkeit mit Fakten und authentischen Emotionen entlarven.

Du wirst als „Besserwisser“ abgestempelt werden – es wird dir aber nichts ausmachen, weil du die Wahrheit kennst und keine Angst davor hast, sie auszusprechen. Stell dich aber auf eine Gegenreaktion ein!

Alleine reisen = Wanderlust

Wenn du es bis hierher geschafft hast, die Gründe für eine mögliche Beziehungsunfähigkeit abzutun, kommt mit diesem Punkt der Killer: Routine ist mittlerweile dein Feind und Spontanität deine Lebensquelle. Du wirst dir nichts dabei denken, am Donnerstag einen Flug fürs kommende Wochenende zu buchen. An einen Ort, an dem du noch nie warst – einfach so. Es ist dir egal, ob deine „bessere“ Hälfte mitkommt, ehrlich gesagt ist es dir sogar lieber, wenn sie es nicht tut!

Dein Schatz wird vielleicht zögern, wenn du ihm oder ihr von deinem grandiosen Plan erzählst, und sich Ausreden überlegen – dass er oder sie Zeit zum Schlafen braucht, um die Serie endlich fertig zu schauen oder nach einer stressigen Arbeitswoche endlich die Wohnung aufzuräumen. Deine Augen werden schon ganz glasig sein und deine Finger zwischen den Skyscanner- und Hostelworld-Apps herumflitzen, allzeit bereit, auf „Buchen“ zu klicken.

Du wirst in Gespräche über deine Zukunft verstrickt werden – statt eigenem Haus und Karriere bestehen deine Träume aber aus einer Liste von Ländern. Da draußen wartet eine ganze Welt voller Möglichkeiten auf dich und dein Rucksack sieht so verstoßen aus, wie er da untätig auf deinem Schlafzimmerboden herumliegt…

Wenn du mit dem Wanderlust-Virus infiziert worden bist, wird es nie wieder eine denkbare Option sein, dich mit einem konventionellen Leben zufriedenzugeben, so sehr du auch versuchst, dich anzupassen. Die einzige Lösung ist es, jemanden zu finden, der ebenfalls wild und frei ist und mit dir loszieht, um die Welt zu sehen.

Über die Autorin:

Lies mehr über die Reisen und Abenteuer unserer Gastautorin Johanna Whitaker auf visionsofjohanna.org. Diese und andere umwerfende Bilder findest du auf Instagram!

 

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Über den Autor

Viktoria Troescher

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11 Responses to “Achtung! Alleine reisen macht dich beziehungsunfähig”

  1. Ehrlich, bei der Überschrift des Posts dachte ich ‚was für ein Blödsinn!‘ (Sorry ;)) Aber wenn ich darüber nachdenke, hast du recht. Ich treffe so oft Männer, die sooo langweilig sind und / oder einfach überfordert mit meinen „Hummeln im Hintern“ (wobei ich eher noch ein leichterer Fall bin ;P) Ich hoffe einfach, dass ich irgendwann mal über den passenden Kerl stolpere und bis dahin halte ich es ja gut mit mir selbst aus 🙂

  2. Ich liebe diesen Text so sehr, dass ich Tränen vor Freude und Traurigkeit hatte…so viel wahres dran!! Danke, Johanna!

  3. Der Beitrag hat mich wirklich berührt! Als Freigeist ist es echt nicht einfach, „normale“ Menschen im Alltag zu finden, die einen verstehen. Ich verreise echt gerne Alleine und genieße dies auch in vollen Zügen, aber wenn ich das Freunden erzähle, stoße ich eher auf Verwirrung und Sorge, als sei ich Irre! 😛 Schön, dass es anderen auch so geht.

  4. Lars Schimanski Antworten

    Ganz ehrlich, bei der Überschrift dachte ich, dass jetzt einer der typischen „ich bin so toll ich reise alleine und ich habe das Leben wirklich begriffen“ Texte kommt, und siehe da, Volltreffer! Wenn man alleine reist und das mit viel Leidenschaft und Enthusiasmus macht, ist das schön und gut, doch sich damit automatisch über andere, die im Text sogenannten „normalen“ Menschen zu stellen, ist einfach lächerlich. Reist, von mir aus alleine, habt Spaß, macht Erfahrungen und freut euch darüber! Aber bitte steigt von eurem hohen Ross herab und senkt den Zeigefinger, denn es gibt auch Menschen mit einem anderen Lebensstil, die alles andere als langweilige Spiesser sind.

      • Wenngleich viel Wahres in Deinem Beitrag steckt, möchte ich mich zu Teilen doch auch Lars und Christian anschließen. Alleine Reisen ist toll, keine Frage. Auch ich gehöre zu denen, die diese Erlebnisse sehr genießt und die Vorteile darin sieht. Aber wie alles im Leben hat auch das alleine Reisen gewisse Nachteile/weniger schöne Seiten und ich freue mich schon heute darauf, wenn es wieder jemanden in meinem Leben gibt, mit dem ich reisen kann. Deine doch recht pauschal klingende Schlussfolgerung, dass alleine Reisende beziehungsunfähig seien, hat für mich nichts mit „Freigeist“ zu tun. 😉 .
        Reisen – egal wie – ist immer eine Erweiterung des eigenen Horizonts. Wie Lesen oder Neues lernen eben auch. Diese innere Entwicklung/Veränderung hat eben oft auch Auswirkungen auf das Umfeld und auf die Dinge, die einem wichtig sind. Aber in den seltensten Fällen ist das eine Frage nach „Schwarz oder weiß? Hop oder top?“. Ich erinnere mich an nicht nur eine sterbenslangweilige Begegnung mit allein Reisenden und genauso an Abende mit Pärchen oder Cliquen, die es mir ganz warm ums Herz werden ließen.
        Das habe ICH vor allem auf Reisen gelernt: Es gibt nichts, was es nicht gibt! 🙂

  5. Wow fast alles stimmt wie du das geschrieben hast.. Ich Reise schon fast 25 Jahre alleine und es wirklich so das wir Beziehungsunfähig sind, dein eigenes Ego wird immer größer, dein Wissen über die Welt/ Länder ist so was von Groß. Für Außenstehende nicht zu begreifen. Bin jetzt gerade wieder von einer Tour zurück (Fahre mit Vw Camper). Ich habe innerhalb 4 Wochen 7000Km gefahren und wieder viel entdeckt. Man möchte auch immer mehr sehen, der Freiheitsdrang ist so stark das man am liebsten nur noch reisen möchte.

  6. es erweckt jedenfalls den Eindruck als wenn euch selbsternannten Freigeistern eure Reisen nur manische Bedeutung ermöglichen wenn ihr euer Tun und Reisen euren normalen Menschen mitteilt.

  7. Steht der Text auch auf Englisch zur Verfügung? Würde ihn ungemein gerne mit meinen Freunden teilen, die aber leider kein Deutsch sprechen?

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