Abseits der Touristenpfade: 9 Reisetipps für Venedig

Abseits der Touristenpfade: 9 Reisetipps für Venedig

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Venedig, auch la Serenissima genannt, ist eine der schönsten Städte Europas und deshalb das ganze Jahr über sehr gut besucht. Es ist also wichtig, sich vor einer Reise in die „Sinkende Stadt“ gut vorzubereiten. Hier sind ein paar Reisetipps abseits der Touristenpfade mit denen ein Besuch nicht schief gehen sollte.

Früh aufstehen

Gerade im Sommer kann es auf Venedigs Straßen aufgrund der vielen Besucher recht kuschelig werden. Deshalb empfehle ich allen, einmal etwas früher auf zu stehen, um die Stadt ohne Menschenmassen zu erleben. Zusätzlich steht die Sonne morgens perfekt, um tolle Fotos zu schießen.

fotos zu schiessen

Vaporetto & Traghetto statt Gondelfahrt

Eine Gondelfahrt durch die schmalen Kanäle Venedigs stellen sich viele sehr romantisch vor. Hier wird einem aber, meiner Meinung nach, durch Fotos und falsche Reiseberichte die rosarote Brille aufgesetzt. In Wirklichkeit ist eine Gondelfahrt überteuert, die Kanäle überfüllt und man muss sich oft die Gondel mit anderen Besuchern teilen. Da bleibt die Romantik leider etwas auf der Strecke. Besser ist es ein Traghetto (sieht sehr ähnlich aus) oder das Vaporetto (Wassertaxi) zu nutzen. Beide Fortbewegungsmittel werden, im Gegenteil zur Gondel, regelmäßig von den Einheimischen genutzt und sind wesentlich preiswerter. So bekommt man eine authentische Einsicht in das Leben der Venezianer und spart nebenbei noch.

nebenbei noch

Pasta und Chicchetti essen

Pasta und Chicchetti sind ein absolutes Muss bei einem Venedigbesuch. Ich habe in meinem Leben noch nie bessere Spaghetti mit Pomodoro (Tomatensoße) gegessen, wie in Venedig. Besonders empfehlen kann ich das Restaurant Trattoria Antico Pizzo. Chicchetti sind eigentlich nichts anderes als kleine Schnittchen, kleine Baguettescheiben, belegt mit diversen Salaten, Cremes oder Aufschnitt. Sie sind der perfekte Snack zwischendurch. Die leckersten Chicchetti gibt es im Barcaro Risorto.

Canareggio entdecken

Canareggio ist eine der Inseln Venedigs und kann mit dem Traghetto ganz einfach erreicht werden. Hier ist die Welt noch in Ordnung. 😉 Naja, es gibt wirklich weniger Touristen und viele kleine Gassen, die es zu entdecken gilt. Auch die Preise sind nicht so hoch wie zum Beispiel rund um den Markusplatz.

markusplatz

Hostel statt Hotel

Wer wirklich sparen möchte, der bucht anstatt eines Hotels ein Hostel. So spart man nicht nur Geld, das man besser in Pasta und Aperol Spritz investieren kann, sondern lernt im besten Fall auch noch richtig coole Leute kennen. Besonders für Alleinreisende und kleine Gruppen rentiert sich ein Hostel. Wir haben im Generator Hostelauf der Insel Guidecca gewohnt und es hat uns super gut gefallen. Die Zimmer sind modern eingerichtet und es gibt jeden Morgen ein gutes Frühstück. Auch die Lage ist perfekt. Aus unserem Zimmerfenster konnten wir auf die “Skyline” Venedigs schauen. Innerhalb von 5-10 Minuten ist man mit dem Vaporetto am Markusplatz.

vaporetto am markusplatz

Aperol Spritz trinken

Nirgendwo in der Welt schmeckt ein Spritz besser, als in Italien! Das knallorange Getränk eignet sich sehr gut, um einen spannenden Tag in Venedig ausklingen zu lassen. Am besten setzt man sich auf eine Terrasse und lässt sich von der Sonne anstrahlen. Sehr entspannend!

Burano

Viele bringen Venedig mit der Insel Murano (bekannt für Glaskunst) in Verbindung, aber von Burano liest man komischerweise nicht so viel. Beide Inseln liegen in der Lagune von Venedig und sind auf dem Wasserweg miteinander verbunden. Burano ist für seine Spitzenstickerei bekannt, aber die ist nicht zwingend der Grund der Insel einen Besuch abzustatten. Vielmehr sind es die regenbogenbunten Häuser. Wenn man also ein wenig mehr Zeit hat, sollte ein Ausflug nach Burano auf der Bucketliste nicht fehlen.

nicht fehlen

Sonnenuntergang von der Kirche San Giorgio Maggiore genießen

Den schönsten Sonnenuntergang mit Ausblick auf den Markusplatz und einen Teil der Lagune Venedigs hat man von der Kirche San Giorgio Maggiore. Die Kirche befindet sich auf der gleichnamigen Insel und ist mit dem Vaporetto innerhalb weniger Minuten vom Markusplatz zu erreichen.

Im Herbst oder Frühling reisen

Die beste Reisezeit für einen Besuch in Venedig ist im Herbst oder Frühling. Es gibt gleich mehrere Vorteile: Zum einen ist es nicht mehr so heiß, wie im Sommer, was das Entdecken der Stadt angenehm und nicht so anstrengend macht. Zum anderen gibt es weniger Besucher, das heißt die Warteschlangen vor den Sehenswürdigkeiten sind kürzer und man kann sich viel freier in den Gassen und auf den Kanälen bewegen.

Über die Gastautorin: Laura-Lee bloggt auf The Travellette – Von Reisesucht und Nomadismus” über ihr Leben in Barcelona, gibt wertvolle Tipps und erzählt Geschichten von ihren spannenden Reisen.

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Über den Autor

Amy Dutton

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